Mittwoch, 2. Dezember 2009

Ausstiegsstrategie

Warum Ausstiegsregeln? Grund Nr 1: Vermeiden Sie Depotleichen
Auch wenn die Deutsche Telekom-Aktie nichtdiesen brachialen Aufschwung bis zum März 2003 hingelegt hätte, bräuchten wir eine Ausstiegsregel. Denn unterm Strich - wie gesagt, ohne das Wissen, was alles möglich gewesen wäre - wäre diese Aktie auf lange Sicht eine Depotleiche gewesen.

Warum Ausstiegsregeln? Grund Nr. 2: Gewinne sichern
Wie Sie aber sicherlich wissen, hat sich die Telekom-Aktie bis zum Frühjahr 2000 mehr als versechsfacht. Aus 10.000 DM wurden zwischenzeitlich also 60.000 DM. Haben damals all die glücklichen Kleinanlegern die Telekom-Aktie endlich verkauft? Nein, zumindest nicht viele. Denn die Mehrzahl der damals noch investierten Anleger ging davon aus, dass die Telekom-Aktie Sie noch reich machen wird, sehr reich. Im schlimmsten Fall haben die Anleger auf hohem Niveau auch noch nachgekauft. Und das führt uns zum nächsten, eigentlich wichtigsten Punkt.

Warum Ausstiegsregeln? Grund Nr. 3: Verluste begrenzen
Angesteckt durch soviel Euphorie, sind zahlreiche Anleger bei der Telekom-Aktie eingestiegen, als Sie schon „jenseits“ von Gut und Börse war. Diejenigen, die also bei Kursen um die 100 eingestiegen sind, haben per heute einen Verlust von über 85% zu verbuchen.

Ich denke, Sie wissen jetzt, warum ich nie ohne Ausstiegsstrategie aus dem Hause gehe. Zusammenfassend brauchen Sie also Ausstiegsregeln, um

- Depotleichen zu vermeiden
- Gewinne zu sichern
- Verluste zu vermeiden

Viel Erfolg an der Börse
Ihr

Tom Firley

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