Kreise - Nokia nimmt erneut Nortel-Teile ins Visier
Der Telefonnetz-Ausrüster Nokia Siemens Networks hat offenbar erneut ein Auge auf Teile des insolventen Nortel-Konzerns geworfen. Das deutsch-finnische Gemeinschaftsunternehmen habe gemeinsam mit dem Finanzinvestor One Equity Partners ein Gebot für die Sparten Optische Netzwerke und Ethernet abgegeben, sagte eine mit dem Verkauf vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Als Favorit galt bislang Ciena, das 390 Millionen Dollar in bar und weitere zehn Millionen Dollar in Aktien für die Teile geboten hatte. Nortel war es aber gestattet, weitere Offerten einzuholen. Die Wirtschaftskrise hatte Nortel, dem einstigen Telekommunikationsgiganten aus Kanada, im Januar in den Konkurs getrieben. Seitdem versucht Nortel unter anderem durch Spartenverkäufe wieder auf die Beine zu kommen. Nokia Siemens hatte im Sommer bei der Mobilfunksparte das Nachsehen. Sie ging an die schwedische Ericsson. (Reuters)
Riverbed will sich gegen Übernahme von Cisco oder IBM wehren
Bei der Neuordnung der Technologiebranche stellt der Netzwerkausrüster Riverbed die Stacheln gegen eine Übernahme auf. Das Unternehmen sei stark genug, um alleine zu brillieren, betonte Riverbed-Chef Jerry Kennelly am Mittwoch in einem Reuters-Interview. „Alle haben uns im Visier. Wir haben es aber nicht eilig, aufgesogen zu werden.“ Als Interessent gilt unter anderem Branchenprimus Cisco, der sich zuletzt mehrere Anbieter spezieller Technologien unter den Nagel gerissen hat - darunter Tandberg, einen norwegischen Experten im wachstumsträchtigen Geschäft mit Videokonferenzen. Riverbed optimiert Netzwerke in Unternehmen und ermöglicht damit die zunehmende Abwicklung von Geschäftsvorgängen via Computer. Außer Cisco gelten auch IBM, Juniper Networks und Hewlett-Packard als interessiert an Riverbed. HP ist derzeit allerdings mit der Übernahme des Cisco-Konkurrenten 3Com beschäftigt. Die Technologiegiganten verbreitern ihr Angebot zunehmend auf Computer, Netzwerke und Datenspeicher und sind sich dabei zuletzt wiederholt ins Gehege gekommen. (Reuters)
Blatt - Pfizer will ab 2011 Generika in Japan anbieten
Der weltgrößte Pharma-Konzern Pfizer will einer Zeitung zufolge ab 2011 Generika in Japan anbieten. Wie „Nikkei“ am Donnerstag berichtete, soll das amerikanische Unternehmen mehr als 100 derartige Medikamente auf den Markt bringen. Der japanische Markt für Generika dürfte in diesem Jahr eine Größe von 400 Milliarden Yen (etwa drei Milliarden Euro) erreichen. Im Vergleich zu Europa und den Vereinigten Staaten ist der Anteil an Nachahmer-Präparaten in Japan gering. (Reuters)
Wirtschaft
Japans Wirtschaftsaktivität sinkt im September zum Vormonat
Die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Japan ist im September gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am Donnerstag mitteilte, verringerte sich die aggregierte Produktion im Dienstleistungssektor und verarbeitenden Gewerbe (inklusive Bau und Primärindustrien) im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent. Im August war der Index um 0,9 Prozent gestiegen. Der Index für den tertiären Sektor fiel im September auf Monatssicht um 0,5 Prozent, nach einem Plus von 0,3 Prozent im Vormonat. Für den Zeitraum von Juli bis September meldete das Ministerium einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Aktivität um 1,1 Prozent zum Vorquartal. Der Dienstleistungsindex umfasst die Wirtschaftsaktivität in den Bereichen Versorger, Transport und Telekommunikation, Groß- und Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Immobilien und allgemeine Dienstleistungen. Der Gesamtindex schließt neben dem Index für den tertiären Sektor noch die Bereiche Bau, Landwirtschaft und Fischerei, Industrie sowie den öffentlichen Sektor ein. Beide Indizes werden als brauchbare Vorläufer für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts betrachtet und genießen daher unter Ökonomen erhöhte Aufmerksamkeit. (Dow Jones Newswires)
Singapurs Wirtschaft wächst deutlich
Die Wirtschaft Singapurs hat im dritten Quartal ein kräftiges Wachstum verzeichnet, allerdings nicht ganz so stark wie zunächst berichtet. Wie das Regierungsbüro am Donnerstag in einer zweiten Schätzung mitteilte, legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf saisonbereinigter und annualisierter Basis um 14,2 Prozent zu. Das Plus entsprach den Erwartungen der von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen.
Donnerstag, 19. November 2009
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