Der schwache Dollar ruft die US-Notenbank Fed auf den Plan. Die Zentralbank beobachte die Abwertung des Greenbacks genau, sagte Fed-Chef Ben Bernanke in ungewöhnlichen Äußerungen zum Dollar-Kurs. Er betonte, die Fed werde ihre Politik weiterhin darauf ausrichten, Gefahren für ihr doppeltes Mandat – die Förderung von Beschäftigung und die Preisstabilität – abzuwehren.
Fed-Vertreter verweisen üblicherweise auf das zuständige Finanzministerium, wenn es um den Kurs des Dollars geht. Nach Bernankes Äußerungen legte der Dollar gegenüber dem Euro zu und dämmte seine Verluste gegenüber dem Yen ein. Die Notenbank müsste jedoch ihre Zinsen anheben, um den Dollar nachhaltig zu stärken. Dies könnte jedoch der konjunkturellen Erholung schaden.
Bernanke betonte, es gebe jedoch noch andere Faktoren, die dabei helfen würden, die Inflation in den USA in Schranken zu halten. Eine sehr schwache Wirtschaft und stabile Erwartungen für die längerfristige Inflation dürften nach seiner Einschätzung den Druck auf die Preise unter Kontrolle halten. Die Fed werde die Inflationserwartungen eng überwachen, die ein wichtiges Frühwarnzeichen für eine aktuelle Inflation sein können.
Mittwoch, 18. November 2009
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