Die Deutsche Börse ermöglicht es Sparern, sich an ihren Goldbeständen zu beteiligen, die im Tresor in Frankfurt liegen: Xetra-Gold (ISIN DE000A0S9GB0) ist eine an der Börse notierte Anleihe, die keinen Zins zahlt, aber den Anspruch verbürgt, dass das Gold an die Anleger ausgeliefert wird. Der Kurs richtet sich daher eins zu eins nach dem Euro-Preis für das gelbe Metall. Xetra-Gold ist, wie das Edelmetall selbst, in Gramm-Einheiten gestückelt – der Preis liegt folglich bei etwa 22 Euro. Anleger halten insgesamt bereits Xetra-Gold-Anteile für mehr als 33 Tonnen.
oder ETFs:
Die Deutsche Börse ermöglicht es Sparern, sich an ihren Goldbeständen zu beteiligen, die im Tresor in Frankfurt liegen: Xetra-Gold (ISIN DE000A0S9GB0) ist eine an der Börse notierte Anleihe, die keinen Zins zahlt, aber den Anspruch verbürgt, dass das Gold an die Anleger ausgeliefert wird. Der Kurs richtet sich daher eins zu eins nach dem Euro-Preis für das gelbe Metall. Xetra-Gold ist, wie das Edelmetall selbst, in Gramm-Einheiten gestückelt – der Preis liegt folglich bei etwa 22 Euro. Anleger halten insgesamt bereits Xetra-Gold-Anteile für mehr als 33 Tonnen.
oder : Goldminen AktienAnleger, die nicht zwischen einzelnen Aktien auswählen wollen, finden in Goldminenfonds eine Alternative: Gute Fondsmanager filtern erfolgreich die aussichtsreichsten Minenaktien heraus. Ähnlich wie bei den Goldminen-Aktien besteht auch bei den -Fonds noch Aufholpotenzial: Die Nummer eins der Goldminenfonds ist mit einem Anlagevermögen von rund vier Milliarden Euro der Blackrock World Gold Fund (ISIN LU0055631609, Kurs 34,34 Euro). Zu den Klassenbesten zählten zuletzt ferner der Earth Gold Fund UI (DE000A0Q2SD8, Kurs 74,05 Euro) und der auf kleinere Minen zielende Craton Capital Precious Metal Fund (LI0016742681, Kurs 136,97
Notiz schließen
04.10.2009, 14:57 | | 16 KommentareArtikel merkenMein FOCUS
del.icio.us
Google Bookmarks
Mister Wong
YiGG
webnews
facebookschließen Geldanlage
Mehr Gold, weniger Anleihen
Anlageexperte Jens Ehrhardt warnt vor einem falschen Mix im Depot: Gold sei meist zu wenig vertreten, Anleihen seien oft übergewichtet.
Von FOCUS-MONEY-Redakteur Johannes Heinritzi
DJE Vermögensverwalter Jens Ehrhardt Für Goldbullen saß der Schock tief. Der Internationale Währungsfonds (IWF) will für rund neun Milliarden Euro Gold auf den Markt werfen. Der Schreck hielt jedoch nur kurz an. Denn die 403,3 Tonnen Gold könnte China mit links aufnehmen. Die Regierung in Peking soll auch bereits signalisiert haben, dass sie zumindest an Teilen des IWF-Golds Interesse habe. Die Barren dürften also erst gar nicht auf den Markt kommen, sondern nur von Tresor zu Tresor wandern. Damit könnte auch der Goldpreis von 1000 US-Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) Bestand haben. ZUM THEMA
Edelmetall:
Der Goldpreis schießt auf 1000 Dollar
MONEY-Börse:
Schwacher Dollar, teures Gold
Finanzkrise:
Muss ich mein Geld gegen Inflation schützen?
Krisen-Investments:
Die Wahrheit über GoldSteigt der Goldpreis weiter? Vieles spricht dafür, meint Jens Ehrhardt, die Nummer eins unter den unabhängigen Vermögensverwaltern, im Interview mit FOCUS Online.
FOCUS Online: Treiben Inflationsängste den Goldpreis an?
Jens Ehrhardt: Ich halte übertriebene Inflationsängste für falsch. In den nächsten ein bis zwei Jahren dürfte eher Deflation ein Thema sein. In vielen Branchen gibt es erhebliches Überangebot. Es dürfte Jahre dauern, bis die überschüssigen Kapazitäten vernichtet werden. Inflationsängste treiben zurzeit den Goldpreis wahrscheinlich nur in geringem Ausmaß. Der Hauptgrund für den Preisanstieg dürfte ähnlich wie an den Aktienmärkten in liquiditätsbedingter steigender Nachfrage bei gleichzeitig geringem Angebot – weder Aktien noch Gold werden in größerem Ausmaß verkauft – liegen. Entsprechend dürften die Preise für die meisten Vermögensgüter – bei geringen Umsätzen – steigen. Langfristig muss man sich allerdings um die erheblichen Geldmengenausdehnungen Sorgen machen.
FOCUS Online: Auch in China werden Goldinvestments immer populärer.
Ehrhardt: Wenn alle Festlands-Chinesen genauso viel Gold kaufen würden wie schon heute die Hongkong-Chinesen, würde dies mehr ausmachen als die heutige Goldproduktion. Schwellenländer sind durch eine natürliche Skepsis gegenüber dem Staat gekennzeichnet. Die marktwirtschaftlichen Selbstversorgungskräfte sind wesentlich größer als die sozialen Ansprüche in den Industrieländern. Entsprechend hält man Gold für ein wertbeständiges monetäres Geldaufbewahrungsmittel. Die Schwellenländer dürften deshalb längerfristig das gesamte Goldangebot absorbieren.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen