"Die Verlustwahrscheinlichkeiten sind an der Börse im vierten Quartal im Durchschnitt am geringsten, vor allem wenn das Jahr bis dahin so gut gelaufen ist wie dieses", sagt er.
Es gibt jedoch auch Marktbeobachter, die aus dem Kursanstieg der vergangenen Quartale keine optimistische Prognose ableiten wollen. "Die Börse hat sehr mutige Erwartungen eingepreist, die sich erst einmal erfüllen müssen", sagt Christoph Schmidt, Aktien-Analyst beim Wertpapierhandelshaus NMF AG. Er erwartet keine klassische Jahresend-Rally, sondern Korrekturen. Der Dax werde sich von aktuell knapp 5700 Punkten eher in Richtung 5000 Punkte als 6000 Punkte bewegen. "Die Schere zwischen den Hoffnungswerten und der wirtschaftlichen Realität ist einfach zu groß", sagt er.
Allerdings dürfte sich die Volatilität wegen der hohen Liquidität im Markt erhöhen. Anlegern, die trotzdem in den Markt einsteigen wollen, rät er zu defensiven Titeln, vor allem Pharma-Aktien. Von zyklischen Werten wie Auto-, Maschinenbau- und Finanz-Aktien rät er Investoren ab. "Vor allem um Bankwerte würde ich einen riesigen Bogen machen", sagt er.
Hürkamp rät den Anlegern hingegen dazu, weiterhin auf Risiko zu setzen. Zyklische Werte werden die Jahresend-Rally anführen, ist er überzeugt. Auch wenn die Kursanstiege moderater ausfallen sollten als zur Jahresmitte, lohne es sich auch jetzt noch, in den Aktienmarkt einzusteigen.
Freitag, 2. Oktober 2009
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