Samstag, 12. September 2009

Tec-DAX stockpicking

Bleibt also die Suche nach attraktiven Einzelwerten - das klassische Stockpicking. Die DZ Bank nennt ein paar heiße Kandidaten: Dialog Semiconductor etwa, wie Infineon ein ebenfalls im Halbleitermarkt aktiver Entwickler von Schaltungen etwa für Handys. Das Unternehmen habe "durch die Verbreiterung der Kundenbasis und den Übergang zu einem ausgewogeneren Portfolio von Standardprodukten ständig Marktanteile gewonnen", schreiben die DZ-Bank-Analysten. Außerdem stehe eine neue, vielversprechende Technologie in den Startlöchern.

Auch die Aktie von Freenet halten die Analysten noch für niedrig bewertet. Sie verweisen auf das gegenüber Konjunkturschwankungen recht robuste Geschäftsmodell und das Potential eines höheren freien Cashflows.

Insgesamt - so lautet zumindest die Bilanz der DZ Bank - könnte es mit dem TecDax durchaus noch weiter aufwärtsgehen. Zwar sei der Index schon recht hoch bewertet, und die Gewinnschätzungen befänden sich weiter im Abwärtstrend, heißt es. Angesichts der aufkeimenden Konjunkturerholung rechnen die Analysten aber damit, dass sich "die Gewinnentwicklung 2010 und 2011 deutlich verbessert".

Und deshalb gilt: In einem ruhigeren Umfeld als das der vergangenen Monate sollte der Tec-Dax gegenüber dem Dax auch künftig outperformen.

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