Donnerstag, 10. September 2009

Dividenden

Die Energiekonzerne Eon und RWE zahlen langfristig hohe und besonders nachhaltige Dividenden. Das zeigt das Handelsblatt-Ranking für die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen im Dax. Neben den beiden Versorgern überzeugen auch die Deutsche Börse und der Chemiehersteller BASF mit kontinuierlich üppigen Ausschüttungen. Banken und Automobilkonzerne dagegen sind die Problembranchen in der aktuellen Wirtschaftskrise. Doch diese Konzerne schütten nicht nur im Moment, sondern auch auf lange Sicht am unzuverlässigsten aus.

Besonders in schwierigen Börsenzeiten, wenn sich Kurssteigerungen nicht aus boomenden Gewinnen herleiten lassen, setzten Anleger gern auf dividendenstarke Aktien. Denn sie sichern zumindest eine jährliche Einnahme, wenn am Tag der Hauptversammlung die Gelder fließen. Vor allem Pensionsfonds, aber auch viele amerikanische Einzelrentner setzen auf solche Titel.

Studien wie die des Researchspezialisten JCF belegen, dass sich in Europa und den USA Aktien von Unternehmen mit hohen Ausschüttungen auf Dauer besser als der Gesamtmarkt entwickeln. So haben etwa die zehn dividendenstärksten Aktien im Dow-Jones-Index seit Anfang der 70er-Jahre um gut ein Drittel besser abgeschnitten als die restlichen 20 Titel.

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