Wie vor 30 Jahren ist das Gold der große Nutznießer der Dollar-Schwäche. Langfristig könnten der Euro und der chinesische Yuan als Alternative zum Greenback an Statur gewinnen. „Die Ablösung des Dollar wird nicht über Nacht kommen, beim britischen Pfund, brauchte es zwei Weltkriege, ehe es als Leitwährung entthront war“, sagt Paul Donovan, Ökonom bei der UBS. „Die Finanzkrise allein wird diese Entthronung beim Dollar nicht bewirken.“
Anleger können so oder so von dem Umwälzungen am Devisenmarkt profitieren. Mit Indexfonds spielen sie systematische Währungsstrategien wie die Wett auf Zinsdifferenzen zwischen den Ländern (Carry), die Anpassung der Kurse an die Kaufkraftparität (Valuation) oder die Dynamik der Ereignisse (Momentum). Konservative Anleger halten sich an Goldfonds.
Freitag, 18. September 2009
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