Aber gemessen am immer noch deutlichen, bearishen Überhang ist dies bei Weitem nicht ausreichend, um wieder halbwegs normale Verhältnisse herzustellen. Die Pessimisten regieren nach wie vor mit klarem Abstand. Und das ist in einem Bullenmarkt alles andere als ein vernünftiger Stimmungspegel. Außerdem lehrte uns die jüngste Vergangenheit, dass die Phasen des Einsehens bei unseren Befragten stets nur sehr kurz währten. Immer wenn sie sich der Hausse zu beugen schienen, ihre Meinung änderten und der DAX daraufhin tatsächlich etwas stieg, nahmen sie kurze Zeit später wieder stoisch ihre bearishe Haltung ein.
Auch dieses Mal ist wieder damit zu rechnen, dass die neu hinzugekommen Bullen sich sehr schnell wieder vom Markt verabschieden werden. Wahrscheinlich in der Nähe des Jahreshochs (5.573). Diesem Punkt werden wohl auch viele andere Akteure ängstlich entgegenblicken. Sowohl Short-Spieler als auch untergewichtete Fondsmanager. Denn sie dürften allesamt ahnen, dass das Risiko einer Short-Squeeze immer noch in der Luft liegt. Erst recht in Kombination mit dem näher rückenden, dreifachen Verfallstag an den Terminbörsen.
Donnerstag, 10. September 2009
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