Da der ISM-Index im August auf über 50 Punkte stieg, befinden sich die Märkte seit Anfang September in der Phase 2. In dieser Phase haben die Schweizer Nebenwerte in der Vergangenheit die beste relative Performance erzielt. Gut läuft es in dieser Phase auch für britische Nebenwerte, während deutsche Small Caps unterdurchschnittlich abschneiden.
Da es sich in unserer Analyse um Durchschnittswerte der einzelnen Perioden handelt, haben wir zusätzlich die Konsistenz der Outperformance von Schweizer Nebenwerten gemessen. Die Konsistenz ergibt sich aus der Anzahl der Beobachtungen, welche in die gleiche Richtung gehen. Die größte Konsistenz mit 80% ist in der Phase 4 zu finden. Aber auch in der Phase 2 ist die Konsistenz immer noch gut mit 60%, so dass in 6 von 10 Beobachtungen die Nebenwerte besser abschnitten. Wir denken, dass dies auch in den nächsten Monaten der Fall sein dürfte, da es für das statistische Ergebnis fundamentale Gründe gibt.
Steigende Gewinnschätzungen und steigende Risikobereitschaft sprechen für Nebenwerte
Beim Versuch, das ermittelte Kursverhalten zu erklären, verweisen die Sarasin-Analysten darauf, dass die Nebenwerte den Blue Chips bei der Entwicklung der Gewinnschätzungen meist hinterher hinken. Oft werden sie nur von wenigen Analysten regelmäßig abgedeckt und berichten zeitlich später in der Berichtssaison. Dies bedeutet, dass es auch länger dauert, bis die Gewinnschätzungen angepasst werden. Bei den Schweizer Small Caps wurden die Schätzungen seit September, das heißt nach Bekanntgabe der Ergebnisse zum 1. Halbjahr in der Mehrheit nach oben revidiert wurden. Bei Sarasin geht man davon aus, dass diese Entwicklung noch weitergehen wird, weil die wirtschaftliche Erholung erst am Anfang stehe.
Im zweiten Teil der Aktienmarktrallye, welche im Juli begonnen hat und auf einer Verbesserung der Fundamentaldaten basiert, steigt zudem das Engagement der Anleger. Während mehr und mehr Anleger Geld in Aktien umschichten, fließt auch mehr Geld in Nebenwerte. Die Anleger werden einerseits selektiver, sind andererseits aber auch bereit, größere Risiken einzugehen. Viele Anleger welche sich im Abschwung aufgrund der hohen Risiken und Volatilität von Nebenwerten verabschiedet haben, zeigen nun wieder vermehrtes Interesse.
Wie es weiter heißt, dürften außerdem die durch das Angebot von Kraft Foods an Cadburry neu entfachten M&A-Phantasien ebenfalls besonders die Aktien von kleineren Firmen beflügeln. Denn diese werden meist als Übernahmekandidaten gehandelt. Aufgrund des starken Rückgangs des allgemeinen Zinsniveaus sowie der Kreditrisikoprämien für gute Schuldner dürfte es vor allem große Standardwerte leicht fallen, Geld aufzunehmen um kleinere Transaktionen durchzuführen. Viele Small Caps sind auf der Basis ihres Buchwertes immer noch sehr attraktiv bewertet und könnten als Übernahmeziele in Frage kommen.
Sarasin sieht Schweizer Nebenwerte weiter outperformen
Laut Sarasin dürften die Nebenwerte in der Schweiz in den nächsten Monaten überdurchschnittlich abschneiden. Dabei sollten sich Anleger bei der Titel-Auswahl vor allem auf Aktien fokussieren, welche erstens attraktiv bewertet sind und zweitens einen großen operativen Hebel besitzen. Unter den Small & Mid Caps lauten die Sarasin-Favoriten Georg Fischer und Sulzer.
Samstag, 26. September 2009
Selling is more profitable than buying
Die Rekorde, die beim Ölpreis im vergangenen Jahr erreicht wurden, waren also zu einem guten Teil Ergebnis der Spekulation. Verständlich daher, dass die US-Börsenaufsicht eine Wiederholung in der Zukunft verhindern möchte. Allerdings tut sie das gerade jetzt, da ohnehin die Stimmung kippt und der Glaube an ewig steigende Ölpreise verloren geht. Es scheint daher nur noch eine Frage der Zeit, bis der Ölpreis, der aktuell von der Opec noch auf dem Niveau um 70 Dollar je Barrel gehalten wird, wieder ins Rutschen kommt – trotz konjunkturellem Aufschwung.
Themen
Öl Rohstoffe Lager Spekulanten Berlin Das wäre schlecht für alle, die auf steigende Preise gesetzt haben. Für Anleger, die auf sinkende Ölpreise setzen, hätte das derzeit sogar einen zweifachen Vorteil. Denn sie würden nicht nur von der reinen Preisentwicklung profitieren. Sie haben auch niedrigere sogenannte Rollverluste. Zertifikate oder Indexfonds, die auf steigende Preise setzen, müssen jeden Monat von auslaufenden Kontrakten in neue Kontrakte mit höherer Preisbasis umschichten. Das kostet jedes Mal Geld. Deshalb haben Anleger sogar bei stabilen Preisen leichte Verluste. „Produkten, die auf sinkende Preise setzen, kommt die aktuelle Situation dagegen zugute, sie sind günstiger“, sagt Michael Schuelli, Zertifikate-Chef bei JP Morgan. Vereinfacht gesagt: Ständig zu kaufen ist teurer als ständig zu verkaufen. Und nutzen können diesen Vorteil auch Privatanleger. Entsprechende Papiere gibt es genug.
Themen
Öl Rohstoffe Lager Spekulanten Berlin Das wäre schlecht für alle, die auf steigende Preise gesetzt haben. Für Anleger, die auf sinkende Ölpreise setzen, hätte das derzeit sogar einen zweifachen Vorteil. Denn sie würden nicht nur von der reinen Preisentwicklung profitieren. Sie haben auch niedrigere sogenannte Rollverluste. Zertifikate oder Indexfonds, die auf steigende Preise setzen, müssen jeden Monat von auslaufenden Kontrakten in neue Kontrakte mit höherer Preisbasis umschichten. Das kostet jedes Mal Geld. Deshalb haben Anleger sogar bei stabilen Preisen leichte Verluste. „Produkten, die auf sinkende Preise setzen, kommt die aktuelle Situation dagegen zugute, sie sind günstiger“, sagt Michael Schuelli, Zertifikate-Chef bei JP Morgan. Vereinfacht gesagt: Ständig zu kaufen ist teurer als ständig zu verkaufen. Und nutzen können diesen Vorteil auch Privatanleger. Entsprechende Papiere gibt es genug.
Freitag, 25. September 2009
Experiences and Outlook
Goldmünzen und -barren
+ 66,67 %
Parvest CHF Geldmarktfonds
+ 14,31 %
Lyxor Gold ETC
+ 54,36 %
eb.rexx® Government
+ 9,43 %
Goldcorp
+ 5,93 %
+ 16,93 %
Nestor Gold Fonds
— 23,87 %
+ 13,08 %
Newcrest Mining
+ 31,66 %
+ 33,61 %
Newmont Mining
— 19,06 %
+ 19,96 %
Eldorado Gold
+ 52,44 %
+ 64,90 %
Osisko Exploration
— 24,20 %
+ 91,88 %
Euro/Dollar Mini Short
+ 56,30 %
Gold Bugs ETF
+ 2,14 %
T-Bond Mini Short
+ 4,09 %
+ 66,67 %
Parvest CHF Geldmarktfonds
+ 14,31 %
Lyxor Gold ETC
+ 54,36 %
eb.rexx® Government
+ 9,43 %
Goldcorp
+ 5,93 %
+ 16,93 %
Nestor Gold Fonds
— 23,87 %
+ 13,08 %
Newcrest Mining
+ 31,66 %
+ 33,61 %
Newmont Mining
— 19,06 %
+ 19,96 %
Eldorado Gold
+ 52,44 %
+ 64,90 %
Osisko Exploration
— 24,20 %
+ 91,88 %
Euro/Dollar Mini Short
+ 56,30 %
Gold Bugs ETF
+ 2,14 %
T-Bond Mini Short
+ 4,09 %
The coming crash
Diese Krisen sorgten für dramatische Verluste an den Weltbörsen — der Nasdaq fiel um 78 %, der S&P-500 Index um 51 % und der Dow Jones um 39 %. Der DAX brach um 70 % ein. Dabei wurden ganze 10,5 Billionen US-Dollar und 700 Milliarden Euro Anlegervermögen vernichtet.
Und aus diesem Grund - weil meine bisherigen Voraussagen stets eingetroffen sind, bin ich mir sehr sicher, dass auch der Monster-Crash sehr bald kommen wird.
Liebe Anlegerin, lieber Anleger,
ich wünschte, ich könnte mich jetzt hier hinstellen und sagen: "Das Schlimmste der Finanzkrise ist überstanden".
Aber leider ist dem nicht so. Ganz im Gegenteil:
1.Die erste Phase der Finanzkrise war die Subprime-Krise mit faulen Krediten, durch die zahlreiche Banken an den Abgrund gerieten.
2.Diese erste Phase führte direkt in die zweite Krisen-Phase, nämlich die Kreditkarten-Krise, die bis heute massiven Druck auf die großen Banken ausgeübt.
3.Und all diese Kredite sind mit Papieren "besichert", die uns demnächst - in der dritten Krisen-Phase - um die Ohren fliegen werden. Was wir bisher gesehen haben, waren nur Peanuts zum Vergleich zu dem, was uns bevorsteht. Die 2008er Finanzkrise war NIEDLICH im Vergleich zum kommenden Crash.
Und aus diesem Grund - weil meine bisherigen Voraussagen stets eingetroffen sind, bin ich mir sehr sicher, dass auch der Monster-Crash sehr bald kommen wird.
Liebe Anlegerin, lieber Anleger,
ich wünschte, ich könnte mich jetzt hier hinstellen und sagen: "Das Schlimmste der Finanzkrise ist überstanden".
Aber leider ist dem nicht so. Ganz im Gegenteil:
1.Die erste Phase der Finanzkrise war die Subprime-Krise mit faulen Krediten, durch die zahlreiche Banken an den Abgrund gerieten.
2.Diese erste Phase führte direkt in die zweite Krisen-Phase, nämlich die Kreditkarten-Krise, die bis heute massiven Druck auf die großen Banken ausgeübt.
3.Und all diese Kredite sind mit Papieren "besichert", die uns demnächst - in der dritten Krisen-Phase - um die Ohren fliegen werden. Was wir bisher gesehen haben, waren nur Peanuts zum Vergleich zu dem, was uns bevorsteht. Die 2008er Finanzkrise war NIEDLICH im Vergleich zum kommenden Crash.
Stock profit forecast - Gordon's equation
Since the S&P yields 2.2%, and its historic dividend growth rate is 4.3%, stocks are likely to produce a modest 6.5% return going forward.
A word of caution: Gordon's equation doesn't claim to predict moves in the market in the next month or year. This is a long-term indicator -- but one that you'll be far better off relying on than listening to the 24-hour financial news chatter.
In the 20th century, the equation forecast that stocks would return nearly 9% -- just shy of the S&P's 9.7% average annual gains since 1926. In the late '90s, soaring stock prices drove the S&P dividend yield down to 1.1%. While most forecasters assumed this momentum would continue, Gordon's equation predicted meager returns, though it underestimated just how poorly stocks would do.
A word of caution: Gordon's equation doesn't claim to predict moves in the market in the next month or year. This is a long-term indicator -- but one that you'll be far better off relying on than listening to the 24-hour financial news chatter.
In the 20th century, the equation forecast that stocks would return nearly 9% -- just shy of the S&P's 9.7% average annual gains since 1926. In the late '90s, soaring stock prices drove the S&P dividend yield down to 1.1%. While most forecasters assumed this momentum would continue, Gordon's equation predicted meager returns, though it underestimated just how poorly stocks would do.
Rogers
Die wirtschaftlichen Daten sprechen für Nahrungsmittel. Denn davon fehlen immer mehr. Die Reserven sind so klein wie noch nie in den vergangenen Jahrzehnten. Viele Bauern bekommen keine Kredite, um Dünger zu kaufen. In den nächsten Jahren wird also noch mehr Essen fehlen. Ähnlich ist es mit Rohstoffen aus den Bergwerken. Denn niemand bekommt Kredit, um ein Bergwerk zu bauen - auch dort wird die Förderung zurückgehen. Deshalb ist das Rohstoffangebot zu klein.
Glauben Sie nicht, dass es wieder Kredite gibt, wenn es der Wirtschaft bessergeht?
Selbst dann braucht es zehn Jahre, bis ein neues Bergwerk läuft, und sieben Jahre für eine Kaffeeplantage. In der Zwischenzeit gehen die Reserven aus.
Was sollen Privatanleger tun? Sie können keinen Weizen bunkern, sondern nur immer wieder neue Terminkontrakte kaufen. Aber dabei verlieren sie oft Geld.
Sie können auch in rohstoffreichen Ländern investieren, zum Beispiel in Kanada. Oder auf Rohstoffwährungen wie den kanadischen Dollar setzen. Sie können Rohstofffirmen kaufen oder Rohstoffindizes. Wenn Sie wissen, was Sie tun, können Sie auch in Rohstoffe direkt investieren. Diese Entscheidung muss ich jedem Anleger selbst überlassen.
Sie haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Aber Sie haben Ihr Geld mit einem Hedge-Fonds verdient. Empfehlen Sie das Privatanlegern jetzt auch?
Ich würde niemandem empfehlen, sein Geld anderen anzuvertrauen. Es sei denn, Sie kennen diesen anderen sehr gut und Sie können ihn sehr gut überwachen. Es gibt einige sehr gute Geldverwalter auf der Welt, aber eben auch einige sehr, sehr schlechte.
Welche sind denn die guten?
Das weiß ich jetzt noch nicht. Ob einer ein guter Investor ist, sieht man erst nach 20 Jahren.
Glauben Sie nicht, dass es wieder Kredite gibt, wenn es der Wirtschaft bessergeht?
Selbst dann braucht es zehn Jahre, bis ein neues Bergwerk läuft, und sieben Jahre für eine Kaffeeplantage. In der Zwischenzeit gehen die Reserven aus.
Was sollen Privatanleger tun? Sie können keinen Weizen bunkern, sondern nur immer wieder neue Terminkontrakte kaufen. Aber dabei verlieren sie oft Geld.
Sie können auch in rohstoffreichen Ländern investieren, zum Beispiel in Kanada. Oder auf Rohstoffwährungen wie den kanadischen Dollar setzen. Sie können Rohstofffirmen kaufen oder Rohstoffindizes. Wenn Sie wissen, was Sie tun, können Sie auch in Rohstoffe direkt investieren. Diese Entscheidung muss ich jedem Anleger selbst überlassen.
Sie haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Aber Sie haben Ihr Geld mit einem Hedge-Fonds verdient. Empfehlen Sie das Privatanlegern jetzt auch?
Ich würde niemandem empfehlen, sein Geld anderen anzuvertrauen. Es sei denn, Sie kennen diesen anderen sehr gut und Sie können ihn sehr gut überwachen. Es gibt einige sehr gute Geldverwalter auf der Welt, aber eben auch einige sehr, sehr schlechte.
Welche sind denn die guten?
Das weiß ich jetzt noch nicht. Ob einer ein guter Investor ist, sieht man erst nach 20 Jahren.
Mittwoch, 23. September 2009
Haggai
6 You have sown much, and harvested little; you eat, but you never have enough; you drink, but you never have your fill; you clothe yourselves, but no one is warm; and he who earns wages earns wages to put them into a bag with holes.
7 "Thus says the LORD of hosts: Consider how you have fared.
8 Go up to the hills and bring wood and build the house, that I may take pleasure in it and that I may appear in my glory, says the LORD.
7 "Thus says the LORD of hosts: Consider how you have fared.
8 Go up to the hills and bring wood and build the house, that I may take pleasure in it and that I may appear in my glory, says the LORD.
Forecasting the gold price
Einer der wesentlichen Faktoren ist dabei der Währungsfaktor, denn Gold, in US-Dollar notiert, verändert sich oftmals parallel zu der Entwicklung der Währung US-Dollar. Jetzt kam berechtigterweise von Ihnen die Frage auf, auf welche Veränderung welches Währungspaares denn der Goldpreis am stärksten reagiert? Ist eine starke Veränderung vom US-Dollar gegenüber dem Euro für den Goldpreis bedeutender, als beispielsweise eine starke Veränderung vom US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen?
Vor allem in den vergangenen 1,5 Wochen, als der Goldpreis über die Marke von 1.010 USD pro Unze kletterte, wurde immer wieder die schwache US-Währung als eines der Hauptargumente für den Goldpreisanstieg genommen. Denn wenn sich der US-Dollar abschwächt, steigert dies die Attraktivität des Metalls, wenn es in USD notiert, als Alternativinvestment und somit stützt dies den Goldpreis. Steigt der US-Dollar hingegen, dann schwächt dies den Goldpreis. Wie gesagt, die Währungsschwankung ist aber nur ein Grund für die Goldpreisentwicklung. Aber gehen wir nun zurück zu unserer Ausgangsfrage.
Es gibt einen Währungsindex, der sogenannte Dollar-Index, der die Antwort auf unsere Frage ist. Denn es wird allgemein auch auf die Veränderung des US-Dollars gegenüber Einzelwährungen wie dem Euro geschaut, aber aussagekräftiger ist die Veränderung des US-Dollars direkt gegenüber verschiedenen Währungen. Dafür wurde der Dollar-Index ins Leben gerufen, da dieser die Veränderung des US-Dollars gegenüber sechs Hauptwährungen darstellt. Erst in der vergangenen Woche fiel dieser Index auf den tiefsten Stand in einem Jahr. Dies war auch einer der Gründe für den Anstieg des Goldpreises und die derzeitige Festigung oberhalb der Marke von 1.000 USD pro Unze.
Es ist also ratsam, sich die Veränderung des Dollar-Indexes immer wieder mal anzuschauen, als nur auf die Veränderung des US-Dollars gegenüber einer Einzelwährung wie dem Euro. Der Dollar-Index notierte übrigens am Montagnachmittag über einem Stand von knapp 77 USD. Erst im April dieses Jahres stand der Index noch bei knapp über 90 USD.
Vor allem in den vergangenen 1,5 Wochen, als der Goldpreis über die Marke von 1.010 USD pro Unze kletterte, wurde immer wieder die schwache US-Währung als eines der Hauptargumente für den Goldpreisanstieg genommen. Denn wenn sich der US-Dollar abschwächt, steigert dies die Attraktivität des Metalls, wenn es in USD notiert, als Alternativinvestment und somit stützt dies den Goldpreis. Steigt der US-Dollar hingegen, dann schwächt dies den Goldpreis. Wie gesagt, die Währungsschwankung ist aber nur ein Grund für die Goldpreisentwicklung. Aber gehen wir nun zurück zu unserer Ausgangsfrage.
Es gibt einen Währungsindex, der sogenannte Dollar-Index, der die Antwort auf unsere Frage ist. Denn es wird allgemein auch auf die Veränderung des US-Dollars gegenüber Einzelwährungen wie dem Euro geschaut, aber aussagekräftiger ist die Veränderung des US-Dollars direkt gegenüber verschiedenen Währungen. Dafür wurde der Dollar-Index ins Leben gerufen, da dieser die Veränderung des US-Dollars gegenüber sechs Hauptwährungen darstellt. Erst in der vergangenen Woche fiel dieser Index auf den tiefsten Stand in einem Jahr. Dies war auch einer der Gründe für den Anstieg des Goldpreises und die derzeitige Festigung oberhalb der Marke von 1.000 USD pro Unze.
Es ist also ratsam, sich die Veränderung des Dollar-Indexes immer wieder mal anzuschauen, als nur auf die Veränderung des US-Dollars gegenüber einer Einzelwährung wie dem Euro. Der Dollar-Index notierte übrigens am Montagnachmittag über einem Stand von knapp 77 USD. Erst im April dieses Jahres stand der Index noch bei knapp über 90 USD.
XETRA - Gold
Zusätzlich zum hohen Goldpreis kommen den Minen zurzeit auch die noch vergleichsweise niedrigen Energie- und Stahlpreise zugute - das senkt die Betriebskosten. Folgerichtig hat der Goldminenindex Amex Gold Bugs auch seit Jahresbeginn um fast 50 Prozent zugelegt.
Der Aufwärtstrend der Goldminenaktien reicht lange zurück: Seit 2001 hat der Amex Gold Bugs-Index sich fast verzehnfacht. Der Goldpreis stieg im gleichen Zeitraum um 272 Prozent, während der S&P 500-Index, der die Werte der 500 größten, börsennotierten amerikanischen Unternehmen abbildet, um 19 Prozent sank. Berenberg-Chefvolkswirt Pflüger empfiehlt deshalb Indexfonds auf Goldminen-Indizes. Der einzige an der Deutschen Börse ist der Market Access Amex Gold Bugs (Isin LU0259322260).
Eine weitere Alternative: Mit physischem Gold hinterlegte Inhaberschuldverschreibungen, etwa das börsengehandelte ETC „Xetra-Gold“ (Isin DE000A0S9GB0). Dieses Wertpapier bildet den Goldpreis eins zu eins ab und bietet Anlegern so die Möglichkeit, direkt auf dessen Wertentwicklung zu spekulieren, ohne dafür einen Tresor zu kaufen oder zu mieten. Außerdem sind die Gebühren niedriger als die für echtes Gold.
Wolfgang Pflüger glaubt nicht, dass es zum Einsteigen zu spät ist: „Beim Goldpreis ist noch ganz viel Luft nach oben.“
Der Aufwärtstrend der Goldminenaktien reicht lange zurück: Seit 2001 hat der Amex Gold Bugs-Index sich fast verzehnfacht. Der Goldpreis stieg im gleichen Zeitraum um 272 Prozent, während der S&P 500-Index, der die Werte der 500 größten, börsennotierten amerikanischen Unternehmen abbildet, um 19 Prozent sank. Berenberg-Chefvolkswirt Pflüger empfiehlt deshalb Indexfonds auf Goldminen-Indizes. Der einzige an der Deutschen Börse ist der Market Access Amex Gold Bugs (Isin LU0259322260).
Eine weitere Alternative: Mit physischem Gold hinterlegte Inhaberschuldverschreibungen, etwa das börsengehandelte ETC „Xetra-Gold“ (Isin DE000A0S9GB0). Dieses Wertpapier bildet den Goldpreis eins zu eins ab und bietet Anlegern so die Möglichkeit, direkt auf dessen Wertentwicklung zu spekulieren, ohne dafür einen Tresor zu kaufen oder zu mieten. Außerdem sind die Gebühren niedriger als die für echtes Gold.
Wolfgang Pflüger glaubt nicht, dass es zum Einsteigen zu spät ist: „Beim Goldpreis ist noch ganz viel Luft nach oben.“
Montag, 21. September 2009
Ralley terminates soon
But that optimism may be misplaced, said Robert Loest, portfolio manager at Integrity Funds, and he said stocks could be in for a bigger selloff a few months out. "I don't think we've seen a rebound of this magnitude following a crash and I'm suspicious."
"This is not the time for investors to be getting into stocks but to be taking profits," he said. "I think this rally can go another five weeks or so, but not three months or six months."
The week ahead: The Federal Reserve meets Tuesday and Wednesday and is likely to hold interest rates steady. Last week, Fed chief Ben Bernanke said that the recession is "likely over," although the labor market has a way to go. The Fed's statement is likely to echo that observation
"This is not the time for investors to be getting into stocks but to be taking profits," he said. "I think this rally can go another five weeks or so, but not three months or six months."
The week ahead: The Federal Reserve meets Tuesday and Wednesday and is likely to hold interest rates steady. Last week, Fed chief Ben Bernanke said that the recession is "likely over," although the labor market has a way to go. The Fed's statement is likely to echo that observation
Freitag, 18. September 2009
12 Monate voraus denken
8. September 2009 Die Anleger sind und bleiben optimistisch. Das zeigt auch eine Umfrage unter unabhängigen Vermögensverwaltern, die am Freitag veröffentlicht wurde. Die Aktienmärkte hätten den durch die Finanzmarktkrise ausgelösten Tiefpunkt gesehen, denken sie. Es werde keine weiteren drastischen Rückschläge an der Börse geben, heißt es weiter. Das heißt, der Dax werde nicht mehr unter die Marke von 4.400 Punkten fallen.
An der Umfrage des Verbandes unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV) nahmen 64 Finanzexperten im Zeitraum vom 24.08. bis zum 02.09.2009 teil. „Rund 60 Prozent der Befragten gehen allerdings davon aus, dass die Finanzmärkte derzeit überhitzt sind“, so Günter T. Schlösser, Vorsitzender des Vorstandes des VuV. „In den vergangenen Monaten ist viel Kapital freigeworden, das nun bei dem sich abzeichnenden Aufschwung rasch investiert wurde. Ob die Fundamentalwerte die Kursgewinne in jedem Fall stützen, ist zweifelhaft.“
Anzeige
Aktienfonds und Standardaktien seien auf Sicht von zwölf Monaten die aussichtsreichsten Anlageklassen auf Sicht von zwölf Monaten (Aktienfonds: 78 Prozent und Standardwerte: 81 Prozent, Nebenwerte 55 Prozent; Mehrfachnennungen möglich), hieß es weiter. Sie böten das beste Rendite-Risiko-Profil, erklären die Vermögensverwalter. Rohstoff-Anlagen (82 Prozent) und Unternehmensanleihen (67 Prozent) werden ebenfalls empfohlen. Dagegen raten jeweils über die Hälfte der Experten von Investitionen in Hedge Fonds, Private Equity und in Geldmarktfonds klar ab. „Gerade Hedge Fonds haben in der Krise an Glaubwürdigkeit verloren und ihr ursprüngliches Versprechen, gerade auch in einer Baisse Gewinne zu machen, nicht halten können“, erklärt Schlösser diese Umfrageergebnisse recht pauschal. Der Blick auf einzelne Produkte zeigt allerdings, dass es durchaus Fondsmanager dieser Art gibt, die den Markt selbst in einem schwierigen Umfeld um Längen schlagen können (siehe zum Beispiel: Clevere Fondsmanager nutzen ihre Chancen).
Asien ex Japan und BRIC-Staaten interessant
Mit Blick auf die Chancen in den einzelnen Ländern setzen die Finanzportfolioverwalter vor allem auf Asien ex Japan (48 Prozent) und die BRIC-Staaten (34 Prozent). Die schlechteste Performance in den kommenden zwölf Monaten werden nach Meinung von 34 beziehungsweise 27 Prozent der Befragten Aktien in Nordamerika und Europa bringen. Hinsichtlich der Branchen stehen auf Sicht von zwölf Monaten Versorger und die Rohstoff-Branche auf dem Einkaufzettel. Dagegen werden Automobil-, Konsumgüter- und Finanzwerte skeptisch betrachtet.
An der Umfrage des Verbandes unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV) nahmen 64 Finanzexperten im Zeitraum vom 24.08. bis zum 02.09.2009 teil. „Rund 60 Prozent der Befragten gehen allerdings davon aus, dass die Finanzmärkte derzeit überhitzt sind“, so Günter T. Schlösser, Vorsitzender des Vorstandes des VuV. „In den vergangenen Monaten ist viel Kapital freigeworden, das nun bei dem sich abzeichnenden Aufschwung rasch investiert wurde. Ob die Fundamentalwerte die Kursgewinne in jedem Fall stützen, ist zweifelhaft.“
Anzeige
Aktienfonds und Standardaktien seien auf Sicht von zwölf Monaten die aussichtsreichsten Anlageklassen auf Sicht von zwölf Monaten (Aktienfonds: 78 Prozent und Standardwerte: 81 Prozent, Nebenwerte 55 Prozent; Mehrfachnennungen möglich), hieß es weiter. Sie böten das beste Rendite-Risiko-Profil, erklären die Vermögensverwalter. Rohstoff-Anlagen (82 Prozent) und Unternehmensanleihen (67 Prozent) werden ebenfalls empfohlen. Dagegen raten jeweils über die Hälfte der Experten von Investitionen in Hedge Fonds, Private Equity und in Geldmarktfonds klar ab. „Gerade Hedge Fonds haben in der Krise an Glaubwürdigkeit verloren und ihr ursprüngliches Versprechen, gerade auch in einer Baisse Gewinne zu machen, nicht halten können“, erklärt Schlösser diese Umfrageergebnisse recht pauschal. Der Blick auf einzelne Produkte zeigt allerdings, dass es durchaus Fondsmanager dieser Art gibt, die den Markt selbst in einem schwierigen Umfeld um Längen schlagen können (siehe zum Beispiel: Clevere Fondsmanager nutzen ihre Chancen).
Asien ex Japan und BRIC-Staaten interessant
Mit Blick auf die Chancen in den einzelnen Ländern setzen die Finanzportfolioverwalter vor allem auf Asien ex Japan (48 Prozent) und die BRIC-Staaten (34 Prozent). Die schlechteste Performance in den kommenden zwölf Monaten werden nach Meinung von 34 beziehungsweise 27 Prozent der Befragten Aktien in Nordamerika und Europa bringen. Hinsichtlich der Branchen stehen auf Sicht von zwölf Monaten Versorger und die Rohstoff-Branche auf dem Einkaufzettel. Dagegen werden Automobil-, Konsumgüter- und Finanzwerte skeptisch betrachtet.
Dollar schwächelt - was tun?
Wie vor 30 Jahren ist das Gold der große Nutznießer der Dollar-Schwäche. Langfristig könnten der Euro und der chinesische Yuan als Alternative zum Greenback an Statur gewinnen. „Die Ablösung des Dollar wird nicht über Nacht kommen, beim britischen Pfund, brauchte es zwei Weltkriege, ehe es als Leitwährung entthront war“, sagt Paul Donovan, Ökonom bei der UBS. „Die Finanzkrise allein wird diese Entthronung beim Dollar nicht bewirken.“
Anleger können so oder so von dem Umwälzungen am Devisenmarkt profitieren. Mit Indexfonds spielen sie systematische Währungsstrategien wie die Wett auf Zinsdifferenzen zwischen den Ländern (Carry), die Anpassung der Kurse an die Kaufkraftparität (Valuation) oder die Dynamik der Ereignisse (Momentum). Konservative Anleger halten sich an Goldfonds.
Anleger können so oder so von dem Umwälzungen am Devisenmarkt profitieren. Mit Indexfonds spielen sie systematische Währungsstrategien wie die Wett auf Zinsdifferenzen zwischen den Ländern (Carry), die Anpassung der Kurse an die Kaufkraftparität (Valuation) oder die Dynamik der Ereignisse (Momentum). Konservative Anleger halten sich an Goldfonds.
Mittwoch, 16. September 2009
30.000 - wie anlegen
Für einen kurzfristigen Zeitraum empfehle ich Ihnen, den Aktien- und damit spekulativen Anteil möglichst gering zu halten. Mindestens die Hälfte des Kapitals sollte in festverzinslichen Wertpapieren angelegt werden, so z.B. in einen kurzfristigen Rentenfonds wie den DJE BW Rent-S (WKN 976687).
Torsten Iben, Financial Webworks
Das weitere Kapital würde ich wie folgt aufteilen:
- EUR 5.000 in DAX-Deep Discount (WKN A0AA9A oder CB5HVZ)
- EUR 5.000 in DJE Real Estate (WKN A0B9GC) oder anderen Immobilienfonds
- EUR 5.000 in Tagesgeldkonto (bis zu 4,5% p.a.)
Bitte beachten Sie dabei zwei Dinge: Kaufen Sie die Fonds am besten über einen Discountbroker, um für die geplante Anlagedauer von knap 1½ Jahren nicht die gesamte Rendite über den zu bezahlenden Ausgabeaufschlag zu verlieren.
Prüfen Sie bitte auch, ob eine Verfügung über das Kapital Anfang 2009 wirklich notwendig ist, da für alle neuen Käufe ab 2009 dann die Abgeltungssteuer fällig wird (25%).
Torsten Iben, Financial Webworks
Das weitere Kapital würde ich wie folgt aufteilen:
- EUR 5.000 in DAX-Deep Discount (WKN A0AA9A oder CB5HVZ)
- EUR 5.000 in DJE Real Estate (WKN A0B9GC) oder anderen Immobilienfonds
- EUR 5.000 in Tagesgeldkonto (bis zu 4,5% p.a.)
Bitte beachten Sie dabei zwei Dinge: Kaufen Sie die Fonds am besten über einen Discountbroker, um für die geplante Anlagedauer von knap 1½ Jahren nicht die gesamte Rendite über den zu bezahlenden Ausgabeaufschlag zu verlieren.
Prüfen Sie bitte auch, ob eine Verfügung über das Kapital Anfang 2009 wirklich notwendig ist, da für alle neuen Käufe ab 2009 dann die Abgeltungssteuer fällig wird (25%).
Sonntag, 13. September 2009
Rohstofffonds
Fonds die das ganze Universum abdecken wäre der dit-Rohstofffonds (WKN 847509), der VCH Natural Resources (WKN A0BL7N) oder ein M&G Global Basics (WKN 797735).
Samstag, 12. September 2009
Tec-DAX stockpicking
Bleibt also die Suche nach attraktiven Einzelwerten - das klassische Stockpicking. Die DZ Bank nennt ein paar heiße Kandidaten: Dialog Semiconductor etwa, wie Infineon ein ebenfalls im Halbleitermarkt aktiver Entwickler von Schaltungen etwa für Handys. Das Unternehmen habe "durch die Verbreiterung der Kundenbasis und den Übergang zu einem ausgewogeneren Portfolio von Standardprodukten ständig Marktanteile gewonnen", schreiben die DZ-Bank-Analysten. Außerdem stehe eine neue, vielversprechende Technologie in den Startlöchern.
Auch die Aktie von Freenet halten die Analysten noch für niedrig bewertet. Sie verweisen auf das gegenüber Konjunkturschwankungen recht robuste Geschäftsmodell und das Potential eines höheren freien Cashflows.
Insgesamt - so lautet zumindest die Bilanz der DZ Bank - könnte es mit dem TecDax durchaus noch weiter aufwärtsgehen. Zwar sei der Index schon recht hoch bewertet, und die Gewinnschätzungen befänden sich weiter im Abwärtstrend, heißt es. Angesichts der aufkeimenden Konjunkturerholung rechnen die Analysten aber damit, dass sich "die Gewinnentwicklung 2010 und 2011 deutlich verbessert".
Und deshalb gilt: In einem ruhigeren Umfeld als das der vergangenen Monate sollte der Tec-Dax gegenüber dem Dax auch künftig outperformen.
Auch die Aktie von Freenet halten die Analysten noch für niedrig bewertet. Sie verweisen auf das gegenüber Konjunkturschwankungen recht robuste Geschäftsmodell und das Potential eines höheren freien Cashflows.
Insgesamt - so lautet zumindest die Bilanz der DZ Bank - könnte es mit dem TecDax durchaus noch weiter aufwärtsgehen. Zwar sei der Index schon recht hoch bewertet, und die Gewinnschätzungen befänden sich weiter im Abwärtstrend, heißt es. Angesichts der aufkeimenden Konjunkturerholung rechnen die Analysten aber damit, dass sich "die Gewinnentwicklung 2010 und 2011 deutlich verbessert".
Und deshalb gilt: In einem ruhigeren Umfeld als das der vergangenen Monate sollte der Tec-Dax gegenüber dem Dax auch künftig outperformen.
DJ Einbruck kommt bald
Walter Murphy, ein weithin beachteter unabhängiger Techniker, vertritt grundsätzlich die gleiche Ansicht. Er sieht den S&P 500 inzwischen jedoch in einem Bereich, in dem die Wahrscheinlichkeit eines impulsiven starken Einbruchs schwinden könnte. Andererseits weist der Techniker auf eine wachsende Zahl negativer Divergenzen zwischen Indizes und technischen Indikatoren sowie auf die mangelnde aufstrebende Dynamik hin. Murphy vermutet nach einer Gesamtbetrachtung der gegenwärtigen technischen Bedingungen, dass der Markt vor einer bedeutenden Tendenzwende nach unten hin stehen könnte.
Diese Aussage würde er revidieren, falls der Index den Bereich von 1053 bis 1058 Zählern überschritte. Dann wäre seiner Ansicht nach der Weg frei für einen Anstieg auf 1120 bis 1160 Punkte. Sollte er jedoch die Zone von 870 bis 980 Punkten unterschreiten, geriete der Bestand der seit März dauernden Aufwärtsbewegung in Gefahr, erklärt der Techniker.
Massive Aktienverkäufe
Einige Techniker befassen sich mit dem Verhalten der Insider, also der Direktoren amerikanischer Unternehmen. Die jüngsten Daten zeigen, dass dieser Personenkreis in letzter Zeit massiv Aktien verkauft hat. Diese Verkäufe könnten viele Ursachen haben, die mit dem eigentlichen Geschäftsverlauf wenig zu tun hätten, erläutern die Techniker einhellig. Das wahre Bild des Insider-Verhaltens offenbarten die Aktienkäufe, denn diese würden in der Regel nur getätigt, wenn Aussicht auf steigende Kurse bestehe.
Die Kaufbereitschaft aber bewege sich seit Mai auf einem für die jüngere Vergangenheit beispiellos niedrigen Niveau, wenn man die einschlägigen Werte in einem gleitenden Durchschnitt von dreißig Tagen betrachte. Die Techniker schließen daraus, dass unter den Insidern kein Vertrauen in steigende Aktienkurse herrsche. Ihre Verkäufe könnten daher nur so gedeutet werden, dass sie Kasse machen wollten, bevor der nächste Kurseinbruch einsetze.
Diese Aussage würde er revidieren, falls der Index den Bereich von 1053 bis 1058 Zählern überschritte. Dann wäre seiner Ansicht nach der Weg frei für einen Anstieg auf 1120 bis 1160 Punkte. Sollte er jedoch die Zone von 870 bis 980 Punkten unterschreiten, geriete der Bestand der seit März dauernden Aufwärtsbewegung in Gefahr, erklärt der Techniker.
Massive Aktienverkäufe
Einige Techniker befassen sich mit dem Verhalten der Insider, also der Direktoren amerikanischer Unternehmen. Die jüngsten Daten zeigen, dass dieser Personenkreis in letzter Zeit massiv Aktien verkauft hat. Diese Verkäufe könnten viele Ursachen haben, die mit dem eigentlichen Geschäftsverlauf wenig zu tun hätten, erläutern die Techniker einhellig. Das wahre Bild des Insider-Verhaltens offenbarten die Aktienkäufe, denn diese würden in der Regel nur getätigt, wenn Aussicht auf steigende Kurse bestehe.
Die Kaufbereitschaft aber bewege sich seit Mai auf einem für die jüngere Vergangenheit beispiellos niedrigen Niveau, wenn man die einschlägigen Werte in einem gleitenden Durchschnitt von dreißig Tagen betrachte. Die Techniker schließen daraus, dass unter den Insidern kein Vertrauen in steigende Aktienkurse herrsche. Ihre Verkäufe könnten daher nur so gedeutet werden, dass sie Kasse machen wollten, bevor der nächste Kurseinbruch einsetze.
Freitag, 11. September 2009
Was im DAX jetzt noch kaufen ?
Doch welche Aktien kann man als Anleger noch kaufen, jetzt, nachdem manche Papiere vom Tiefpunkt im März gemessen schon 200 oder 300 Prozent zugelegt haben? „Aktien aus den Branchen Telekommunikation, Versicherer und Pharma haben noch Nachholpotenzial“, sagt Manfred Piontke, Manager des FPM Stockpicker Germany All Cap Fonds, der in diesem Jahr mit einem Plus von 40 Prozent zu den besten Deutschland-Fonds gehört. Diese Werte haben am Kursaufschwung bisher kaum teilgenommen und sind daher auch noch nicht so hoch bewertet wie das für viele der typischen Zykliker gilt, also Grundstoffhersteller, Maschinenbauer oder Konsumwerte.
Ähnliche Empfehlungen gibt auch Ian Scott, Chef-Anlagestratege bei der Investmentbank Nomura. Er setzt auf Aktien der Branchen Telekommunikation, Versorger, Medien und Energie und weist auf ein weiteres wichtiges Kriterium hin: die Dividenden. So liegt die erwartete Dividendenrendite der Deutschen Telekom beispielsweise aktuell bei satten 8,3 Prozent, bei RWE beträgt sie 5,6 Prozent. Scott empfiehlt die beiden Werte, neben Aktien wie Merck oder Novartis.
Ganz ähnlich sieht das auch Manfred Jakob. „Wir sind positiv gestimmt für Versorger wie RWE oder Pharmawerte wie den Dialysespezialisten FMC und dessen Mutter Fresenius.“ Interessant, vor allem im Hinblick auf eine attraktive Dividendenrendite, seien auch Sanofi-Aventis und Novartis.
DAX Entwicklung
Die Strategie, auf dividendenstarke Titel zu setzen, war in den vergangenen Monaten wenig erfolgreich. Dies lag zum einen daran, dass traditionell vor allem Bankaktien dazu gehören – sie sind jedoch zunächst drastisch im Wert gefallen, dann strichen sie die Dividenden und dann erholten sie sich wieder. Wer also seine Investments an den zu erwartenden Dividenden ausrichtete, war auf dem Weg nach unten dabei, nach oben jedoch nicht. „Durch die Aufhellung der konjunkturellen Lage haben sich inzwischen jedoch auch die Perspektiven für die Dividendensaison 2010 verbessert“, sagt Jakob, „vielleicht steigen die Ausschüttungen im Dax sogar ein wenig an.“ Daher sind Dividendenstrategien jetzt wieder sinnvoll.
Allerdings bleibt immer noch das Risiko eines grundlegenden Rückschlags an den Märkten. „Es gibt jede Menge Dinge, über die man sich Sorgen machen muss“, sagt Draaisma. Dazu gehört, dass viele glauben, die Rallye sei zu schnell und zu hoch gelaufen. Dazu gehört, dass die Anleihenrenditen auf einem Tiefststand sind, was normalerweise auf eine wirtschaftliche Verschlechterung hindeutet. Dazu gehört, dass manches Konjunkturprogramm wie die Abwrackprämie nun ausläuft. Dazu gehört vor allem die in vielen Ländern enorm ausgeweitete Staatsverschuldung. So sind etwa die Schulden der gesamten Volkswirtschaft der Vereinigten Staaten inzwischen 3,5-mal so groß wie das gesamte Bruttoinlandsprodukt.
Paradoxerweise könnten aber genau diese Risiken dafür sorgen, dass es am Aktienmarkt zunächst einmal noch ein Stück weiter aufwärts geht. „Solange die politisch Verantwortlichen ängstlich auf die Zerbrechlichkeit des Aufschwungs blicken, sind die Risiken für Aktien begrenzt“, sagt Teun Draaisma. Denn solange dürften auch die Zinsen auf dem Rekordtiefstand bleiben. „Wir würden erst nervös, wenn die Politiker sich so sicher fühlen, dass sie die Konjunkturprogramme zurückfahren oder die Zinsen erhöhen – das ist jedoch noch nicht der Fall.“
Themen
Dax Finanzmarkt Dividenden Aktien Pharmaindustrie Er rechnet erst im zweiten Quartal 2010 wieder mit steigenden Zinsen in der Eurozone. Das könnte dann jedoch das Signal für eine größere Korrektur an den Märkten sein. Aber auch andere Ereignisse könnten dazu führen, beispielsweise ein neuer starker Ölpreisanstieg, ein Inflationsschub oder politische Entscheidungen wie drastische Steuererhöhungen. „Wir glauben daher nicht, dass die Rallye ihren Höhepunkt schon erreicht hat“, sagt Draaisma. „Aber wir bleiben aufmerksam.“
Ähnliche Empfehlungen gibt auch Ian Scott, Chef-Anlagestratege bei der Investmentbank Nomura. Er setzt auf Aktien der Branchen Telekommunikation, Versorger, Medien und Energie und weist auf ein weiteres wichtiges Kriterium hin: die Dividenden. So liegt die erwartete Dividendenrendite der Deutschen Telekom beispielsweise aktuell bei satten 8,3 Prozent, bei RWE beträgt sie 5,6 Prozent. Scott empfiehlt die beiden Werte, neben Aktien wie Merck oder Novartis.
Ganz ähnlich sieht das auch Manfred Jakob. „Wir sind positiv gestimmt für Versorger wie RWE oder Pharmawerte wie den Dialysespezialisten FMC und dessen Mutter Fresenius.“ Interessant, vor allem im Hinblick auf eine attraktive Dividendenrendite, seien auch Sanofi-Aventis und Novartis.
DAX Entwicklung
Die Strategie, auf dividendenstarke Titel zu setzen, war in den vergangenen Monaten wenig erfolgreich. Dies lag zum einen daran, dass traditionell vor allem Bankaktien dazu gehören – sie sind jedoch zunächst drastisch im Wert gefallen, dann strichen sie die Dividenden und dann erholten sie sich wieder. Wer also seine Investments an den zu erwartenden Dividenden ausrichtete, war auf dem Weg nach unten dabei, nach oben jedoch nicht. „Durch die Aufhellung der konjunkturellen Lage haben sich inzwischen jedoch auch die Perspektiven für die Dividendensaison 2010 verbessert“, sagt Jakob, „vielleicht steigen die Ausschüttungen im Dax sogar ein wenig an.“ Daher sind Dividendenstrategien jetzt wieder sinnvoll.
Allerdings bleibt immer noch das Risiko eines grundlegenden Rückschlags an den Märkten. „Es gibt jede Menge Dinge, über die man sich Sorgen machen muss“, sagt Draaisma. Dazu gehört, dass viele glauben, die Rallye sei zu schnell und zu hoch gelaufen. Dazu gehört, dass die Anleihenrenditen auf einem Tiefststand sind, was normalerweise auf eine wirtschaftliche Verschlechterung hindeutet. Dazu gehört, dass manches Konjunkturprogramm wie die Abwrackprämie nun ausläuft. Dazu gehört vor allem die in vielen Ländern enorm ausgeweitete Staatsverschuldung. So sind etwa die Schulden der gesamten Volkswirtschaft der Vereinigten Staaten inzwischen 3,5-mal so groß wie das gesamte Bruttoinlandsprodukt.
Paradoxerweise könnten aber genau diese Risiken dafür sorgen, dass es am Aktienmarkt zunächst einmal noch ein Stück weiter aufwärts geht. „Solange die politisch Verantwortlichen ängstlich auf die Zerbrechlichkeit des Aufschwungs blicken, sind die Risiken für Aktien begrenzt“, sagt Teun Draaisma. Denn solange dürften auch die Zinsen auf dem Rekordtiefstand bleiben. „Wir würden erst nervös, wenn die Politiker sich so sicher fühlen, dass sie die Konjunkturprogramme zurückfahren oder die Zinsen erhöhen – das ist jedoch noch nicht der Fall.“
Themen
Dax Finanzmarkt Dividenden Aktien Pharmaindustrie Er rechnet erst im zweiten Quartal 2010 wieder mit steigenden Zinsen in der Eurozone. Das könnte dann jedoch das Signal für eine größere Korrektur an den Märkten sein. Aber auch andere Ereignisse könnten dazu führen, beispielsweise ein neuer starker Ölpreisanstieg, ein Inflationsschub oder politische Entscheidungen wie drastische Steuererhöhungen. „Wir glauben daher nicht, dass die Rallye ihren Höhepunkt schon erreicht hat“, sagt Draaisma. „Aber wir bleiben aufmerksam.“
Donnerstag, 10. September 2009
Scharlatanerie AIF ?
Lieber Michi,
danke für Deine Einladung zum Kundenseminar am Attersee.
Eine kleine Bemerkung zur Präsenz der Artinfinance-Produkte.
In deren Box wurde folgendes Fakt Sheet präsentiert.
http://www.artinfinance.at/pages/fact_sheets/fact_sheet_option_plus.pdf (A)
Als Mai 2008 Investor in :
https://kurse.direktanlage.at/Kurse/Fonds/FondsDetail.aspx?id=FU_1397272523&searchTerm=at0000a07q48
habe ich den Verlust v. Larcher’s Portfoliowahl voll mitgemacht.
Ich beurteile die Ausgabe v. Fakt Sheet (A) als grobe Irreführung und bitte dies
den Artinfinance Verantwortlichen mitzuteilen
Lieben Gruß
Dein
Max
danke für Deine Einladung zum Kundenseminar am Attersee.
Eine kleine Bemerkung zur Präsenz der Artinfinance-Produkte.
In deren Box wurde folgendes Fakt Sheet präsentiert.
http://www.artinfinance.at/pages/fact_sheets/fact_sheet_option_plus.pdf (A)
Als Mai 2008 Investor in :
https://kurse.direktanlage.at/Kurse/Fonds/FondsDetail.aspx?id=FU_1397272523&searchTerm=at0000a07q48
habe ich den Verlust v. Larcher’s Portfoliowahl voll mitgemacht.
Ich beurteile die Ausgabe v. Fakt Sheet (A) als grobe Irreführung und bitte dies
den Artinfinance Verantwortlichen mitzuteilen
Lieben Gruß
Dein
Max
DAX bald wieder bearish
Aber gemessen am immer noch deutlichen, bearishen Überhang ist dies bei Weitem nicht ausreichend, um wieder halbwegs normale Verhältnisse herzustellen. Die Pessimisten regieren nach wie vor mit klarem Abstand. Und das ist in einem Bullenmarkt alles andere als ein vernünftiger Stimmungspegel. Außerdem lehrte uns die jüngste Vergangenheit, dass die Phasen des Einsehens bei unseren Befragten stets nur sehr kurz währten. Immer wenn sie sich der Hausse zu beugen schienen, ihre Meinung änderten und der DAX daraufhin tatsächlich etwas stieg, nahmen sie kurze Zeit später wieder stoisch ihre bearishe Haltung ein.
Auch dieses Mal ist wieder damit zu rechnen, dass die neu hinzugekommen Bullen sich sehr schnell wieder vom Markt verabschieden werden. Wahrscheinlich in der Nähe des Jahreshochs (5.573). Diesem Punkt werden wohl auch viele andere Akteure ängstlich entgegenblicken. Sowohl Short-Spieler als auch untergewichtete Fondsmanager. Denn sie dürften allesamt ahnen, dass das Risiko einer Short-Squeeze immer noch in der Luft liegt. Erst recht in Kombination mit dem näher rückenden, dreifachen Verfallstag an den Terminbörsen.
Auch dieses Mal ist wieder damit zu rechnen, dass die neu hinzugekommen Bullen sich sehr schnell wieder vom Markt verabschieden werden. Wahrscheinlich in der Nähe des Jahreshochs (5.573). Diesem Punkt werden wohl auch viele andere Akteure ängstlich entgegenblicken. Sowohl Short-Spieler als auch untergewichtete Fondsmanager. Denn sie dürften allesamt ahnen, dass das Risiko einer Short-Squeeze immer noch in der Luft liegt. Erst recht in Kombination mit dem näher rückenden, dreifachen Verfallstag an den Terminbörsen.
Dividenden
Die Energiekonzerne Eon und RWE zahlen langfristig hohe und besonders nachhaltige Dividenden. Das zeigt das Handelsblatt-Ranking für die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen im Dax. Neben den beiden Versorgern überzeugen auch die Deutsche Börse und der Chemiehersteller BASF mit kontinuierlich üppigen Ausschüttungen. Banken und Automobilkonzerne dagegen sind die Problembranchen in der aktuellen Wirtschaftskrise. Doch diese Konzerne schütten nicht nur im Moment, sondern auch auf lange Sicht am unzuverlässigsten aus.
Besonders in schwierigen Börsenzeiten, wenn sich Kurssteigerungen nicht aus boomenden Gewinnen herleiten lassen, setzten Anleger gern auf dividendenstarke Aktien. Denn sie sichern zumindest eine jährliche Einnahme, wenn am Tag der Hauptversammlung die Gelder fließen. Vor allem Pensionsfonds, aber auch viele amerikanische Einzelrentner setzen auf solche Titel.
Studien wie die des Researchspezialisten JCF belegen, dass sich in Europa und den USA Aktien von Unternehmen mit hohen Ausschüttungen auf Dauer besser als der Gesamtmarkt entwickeln. So haben etwa die zehn dividendenstärksten Aktien im Dow-Jones-Index seit Anfang der 70er-Jahre um gut ein Drittel besser abgeschnitten als die restlichen 20 Titel.
Besonders in schwierigen Börsenzeiten, wenn sich Kurssteigerungen nicht aus boomenden Gewinnen herleiten lassen, setzten Anleger gern auf dividendenstarke Aktien. Denn sie sichern zumindest eine jährliche Einnahme, wenn am Tag der Hauptversammlung die Gelder fließen. Vor allem Pensionsfonds, aber auch viele amerikanische Einzelrentner setzen auf solche Titel.
Studien wie die des Researchspezialisten JCF belegen, dass sich in Europa und den USA Aktien von Unternehmen mit hohen Ausschüttungen auf Dauer besser als der Gesamtmarkt entwickeln. So haben etwa die zehn dividendenstärksten Aktien im Dow-Jones-Index seit Anfang der 70er-Jahre um gut ein Drittel besser abgeschnitten als die restlichen 20 Titel.
Mittwoch, 9. September 2009
Silver
But while gold has relatively few uses for manufacturers (besides looking pretty for jewelry), silver, much like copper, is a component of a variety of industrial products.
Silver is a component for products ranging from batteries and semiconductors to solar panels and water purification systems. That means that there are more than just inflation concerns driving up the price of silver.
"There is such a high demand for industrial use of silver. So a lot of companies, particularly in Asia, are gobbling it up in order to get their economies growing again," said David Beahm, vice president of economic research with Blanchard & Co., a New Orleans-based investing firm that specializes in gold and other precious metals.
Beahm said that silver's spike is a recovery from the depressed levels of late last year when investors were panicking about the state of the economy in the wake of the collapse of Lehman Brothers. Silver dipped below $9 an ounce last October.
"The real reason silver is going up now is because it took such a beating during the fears of deflation," Beahm said.
In that respect, the surge in silver prices is probably more similar to the rally in other assets that had been priced for financial Armageddon, such as bank stocks and airline stocks.
Silver is a component for products ranging from batteries and semiconductors to solar panels and water purification systems. That means that there are more than just inflation concerns driving up the price of silver.
"There is such a high demand for industrial use of silver. So a lot of companies, particularly in Asia, are gobbling it up in order to get their economies growing again," said David Beahm, vice president of economic research with Blanchard & Co., a New Orleans-based investing firm that specializes in gold and other precious metals.
Beahm said that silver's spike is a recovery from the depressed levels of late last year when investors were panicking about the state of the economy in the wake of the collapse of Lehman Brothers. Silver dipped below $9 an ounce last October.
"The real reason silver is going up now is because it took such a beating during the fears of deflation," Beahm said.
In that respect, the surge in silver prices is probably more similar to the rally in other assets that had been priced for financial Armageddon, such as bank stocks and airline stocks.
Freitag, 4. September 2009
Better way for investing
Mastercard (MC) (P/E: 15.8) With consumers on their backs, you might be inclined to run away from credit card companies. But MasterCard is really a payment-processing network that is exposed to virtually no credit risk from deadbeat consumers. Yet it still controls nearly a third of the world's plastic. And while the company lags rival Visa in the fast-growing debit card market, its lower valuation more than compensates. Based on price/earnings ratios, MasterCard's shares trade at about a 25% discount to Visa's.
J.P. Morgan Chase (JPM, Fortune 500) (P/E: 14.4) The words "quality" and "bank" haven't exactly been synonymous lately. But I think it's worth looking at some of the strongest players in the field, like J.P. Morgan, which has already taken market share from weaker competitors.
Not only is J.P. Morgan dominant in many lines of banking, but it is now thoroughly diversified: 30% of its revenue comes from retail banking, 23% from investment banking, and 20% from credit cards. And though its shares have risen off their recent lows, the current price still doesn't reflect the bank's long-term potential earnings power.
Pat Dorsey is the director of equity research for Morningstar.
J.P. Morgan Chase (JPM, Fortune 500) (P/E: 14.4) The words "quality" and "bank" haven't exactly been synonymous lately. But I think it's worth looking at some of the strongest players in the field, like J.P. Morgan, which has already taken market share from weaker competitors.
Not only is J.P. Morgan dominant in many lines of banking, but it is now thoroughly diversified: 30% of its revenue comes from retail banking, 23% from investment banking, and 20% from credit cards. And though its shares have risen off their recent lows, the current price still doesn't reflect the bank's long-term potential earnings power.
Pat Dorsey is the director of equity research for Morningstar.
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