Damit bietet sich eine technische Doppelstrategie an. Zuerst sollte
eine Anfangsposition in Celesio aufgebaut werden. Gelingt es der Aktie,
in den kommenden Wochen oder Monaten die Bodenformation mit einem
Investment-Kaufsignal zu verlassen (liegt bei Kursen von mehr als 16
Euro vor), sollte die Position ausgebaut werden. Denn in diesem Fall
dürfte ein neuer mittel- und langfristiger Aufwärtstrend für eine
Aufarbeitung der vorherigen Baisse sorgen.
Das
im Tec-Dax notierte Technologie-Unternehmen Jenoptik ist ein
technisches Beispiel dafür, wie eine jahrelange Baisse und eine
mehrjährige Bodenformation von einer langfristigen technischen Hausse
abgelöst werden können. Zuerst steckte Jenoptik seit den historischen
Höchstkursen um 35,50 Euro (September 2000) in einer sehr langfristigen
Baisse, die im Juni 2009 bei Kursen um 2,80 Euro ihr Tief fand. Jedoch
gelang es erst im zweiten Halbjahr 2010, den zentralen, zehnjährigen
Baisse-Trend zur Seite zu verlassen.
Insgesamt bildete sich bei der Aktie seit dem
Sommer 2008 unterhalb der mehrmals getesteten Widerstandszone von 5,60
Euro bis 6,20 Euro eine mehrjährige Bodenformation (ebenfalls in Form
eines langfristigen Aufwärtsdreiecks) heraus. Im vierten Quartal 2012
ist es Jenoptik mit einem übergeordneten Investment-Kaufsignal
(bedeutet: nachhaltiger Sprung über die langfristige Widerstandszone um 6
Euro) gelungen, die Bodenformation zu verlassen.
Als technische Konsequenz kommt die Aufarbeitung
der Baisse der Jahre 2000 bis 2010 jetzt in Gang. Nach dem ersten
Aufwärtsschub auf ein Niveau um 8 Euro befand sich die Aktie zuletzt in
einer Konsolidierung mit einem trendbestätigenden Charakter nach oben.
Zuletzt hat Jenoptik mit einem Kaufsignal nachgelegt. Da sich bei
Jenoptik als nächstes technisches Etappenziel der Bereich um 10 Euro
andeutet, bleibt die Aktie ein (Zu-)Kauf.
Donnerstag, 2. Mai 2013
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