Donnerstag, 2. Mai 2013

Celesio - Jenoptik- aus FAZ gek.

Damit bietet sich eine technische Doppelstrategie an. Zuerst sollte eine Anfangsposition in Celesio aufgebaut werden. Gelingt es der Aktie, in den kommenden Wochen oder Monaten die Bodenformation mit einem Investment-Kaufsignal zu verlassen (liegt bei Kursen von mehr als 16 Euro vor), sollte die Position ausgebaut werden. Denn in diesem Fall dürfte ein neuer mittel- und langfristiger Aufwärtstrend für eine Aufarbeitung der vorherigen Baisse sorgen.
Das im Tec-Dax notierte Technologie-Unternehmen Jenoptik ist ein technisches Beispiel dafür, wie eine jahrelange Baisse und eine mehrjährige Bodenformation von einer langfristigen technischen Hausse abgelöst werden können. Zuerst steckte Jenoptik seit den historischen Höchstkursen um 35,50 Euro (September 2000) in einer sehr langfristigen Baisse, die im Juni 2009 bei Kursen um 2,80 Euro ihr Tief fand. Jedoch gelang es erst im zweiten Halbjahr 2010, den zentralen, zehnjährigen Baisse-Trend zur Seite zu verlassen.
Insgesamt bildete sich bei der Aktie seit dem Sommer 2008 unterhalb der mehrmals getesteten Widerstandszone von 5,60 Euro bis 6,20 Euro eine mehrjährige Bodenformation (ebenfalls in Form eines langfristigen Aufwärtsdreiecks) heraus. Im vierten Quartal 2012 ist es Jenoptik mit einem übergeordneten Investment-Kaufsignal (bedeutet: nachhaltiger Sprung über die langfristige Widerstandszone um 6 Euro) gelungen, die Bodenformation zu verlassen.
Als technische Konsequenz kommt die Aufarbeitung der Baisse der Jahre 2000 bis 2010 jetzt in Gang. Nach dem ersten Aufwärtsschub auf ein Niveau um 8 Euro befand sich die Aktie zuletzt in einer Konsolidierung mit einem trendbestätigenden Charakter nach oben. Zuletzt hat Jenoptik mit einem Kaufsignal nachgelegt. Da sich bei Jenoptik als nächstes technisches Etappenziel der Bereich um 10 Euro andeutet, bleibt die Aktie ein (Zu-)Kauf.

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