Allerdings hat es in dem seit dem Jahr 2002 dauernden Preisaufschwung auf dem Ölmarkt immer wieder Korrekturen gegeben. So betrug die Preiskorrektur im Jahr 2003 angesichts des Irak-Krieges 33,5 Prozent, die Korrektur im Herbst 2004 belief sich auf 29,7 Prozent, Hurrikan Katrina löste eine Korrektur um 20,9 Prozent aus, und Israels Militärschlag gegen den Libanon im Jahr 2006 versetzte dem Ölpreis einen Dämpfer von 28,7 Prozent.
Demgegenüber ist die derzeitige Korrektur also moderat und kurz, denn sie dauert erst seit 25 Tagen an. Die früheren Preiskorrekturen haben 50 bis 80 Tage in Anspruch genommen. Die jetzige Korrektur könnte sich also noch etwas fortsetzen. Da die Nachfrage der OECD-Länder aber nur 56 Prozent der globalen Ölnachfrage ausmacht, müsste das Nachfragewachstum der Schwellenländer praktisch kollabieren, um die Nachfrage deutlich und damit den Ölpreis nachhaltig zu dämpfen.
Freitag, 8. August 2008
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