Samstag, 30. August 2008

Jim Rodgers

Ob das jetzt schon der Fall sein wird, bleibt zwar abzuwarten. Aber ermutigend ist es allemal, dass auch Anlageguru Jim Rogers, der die Rohstoffhause frühzeitig vorhergesagt hat, nach wie vor zuversichtlich gestimmt ist. Auf Sicht geht er unter dem Strich von steigenden Preisen aus, wobei er aber nicht ausschließt, dass die Preise zwischenzeitlich noch stärker korrigieren können. Mit einem Ende des Aufwärtstrends rechnet er basierend auf historischen Wirtschaftszyklen aber erst ab dem Jahr 2020.

Rogers' Optimismus basiert vermutlich auch auf der einfachen Rechnung, dass die wachsende Weltbevölkerung und der steigende Wohlstand selbst bei einer etwas nachlassenden Konjunkturdynamik zu einer auch künftig anhaltend hohen Nachfrage nach Rohstoffen führen werden. Zumal der vermutlich weiterhin hohen Nachfrage ein nur schwach steigendes Angebot gegenübersteht.

Kurzfristig haben die Rohstoffpreise in den vergangenen Tagen auch Meldungen gestützt, wonach die chinesische Regierung Maßnahmen zur Ankurbelung der heimischen Konjunktur planen soll. Dazu muss man auch wissen, dass die Metallpreise durch die Korrektur auf ein Niveau gefallen sind, bei dem China in der Vergangenheit die Vorräte meist aufgestockt hat. Auch ist zu bedenken, dass sich das Wachstum in China zwar in den vergangenen vier Quartalen abgeschwächt hat. Selbst wenn das Bruttoinlandsprodukt (im zweiten Quartal betrug das Plus 10,1 Prozent) aber nur noch mit acht Prozent wachsen würde, würde das eine steigende Rohstoffnachfrage bedeuten.

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