Samstag, 2. August 2008

EFT's - Advantages and Risks

Aus dieser Erkenntnis heraus ist eine neue Sorte von Investmentfonds entstanden, die ohne Manager auskommen, welche mit großem Aufwand nach vielversprechenden Aktien suchen. Sie heißen Indexfonds. Mit ihnen kauft man in kleinen Anteilen alle Aktien, die in einem Börsenindex wie dem Dax, Dow Jones oder Nikkei enthalten sind. Man erwirbt also nicht Einzeltitel, sondern von allem etwas und erreicht damit immer ein durchschnittliches Ergebnis.

Der entscheidende Vorteil solcher Fonds liegt in ihren geringen Kosten. Man kauft sie über die Börse und muss der Bank keinen Ausgabeaufschlag von bis zu fünf Prozent der Anlagesumme zahlen, wie er bei einem normalen Aktienfonds fällig wird. Auch die Verwaltungskosten (teils nur 0,15 Prozent pro Jahr) sind relativ gering.

Die Banken empfehlen diese Fonds, die unter der kryptischen Bezeichnung ETF angeboten werden (das Kürzel steht für Exchange Traded Funds), eher selten; sie können daran wenig verdienen. Wegen der wachsenden Nachfrage nach solchen Anlagen mochten sie sich dieses Geschäft aber auch nicht entgehen lassen. So hat die Deutsche Bank neben ihrer Tochter DWS, die auf herkömmliche Fonds setzt, seit Januar 2007 eine Abteilung für Indexfonds, die unter dem Namen »db x-trackers« verkauft werden.

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