Sonntag, 30. Mai 2010

Platin

Anlegern, die sich an dieser Spekulation beteiligen wollen, stehen dafür verschiedene Instrumente zur Verfügung. Eine direkte Beteiligung ermöglichen beispielsweise die auch in Deutschland erhältlichen ETP-Papiere (Exchange Traded Products) mit physisch hinterlegten Metallbeständen zur Absicherung der Position. Anbieter ist wie in den USA der Rohstoffspezialist ETF Securities, dessen Platin-Fonds auch im Xetra-System der Frankfurter Börse gehandelt wird (WKN: A0N62D).

Außerdem bietet ETFS auch ein jeweils auf Tagesbasis mit dem Faktor zwei gehebeltes Papier auf den DJ-UBS Platinum-Index (WKN: A0V9ZC) an. Diese sogenannten Leveraged-Papiere sind allerdings gerade bei längeren Anlagezeiträumen nicht unproblematisch. Denn durch die tägliche Anpassung des Hebels können zuvor erzielte Gewinne bei einer nachfolgenden Korrektur schnell zunichtegemacht und sogar ins Gegenteil verkehrt werden.

Als Alternative zu den ETP stehen Anlegern aber auch herkömmliche Zertifikate zur Verfügung. Sie werden in der Regel ohne Managementgebühren angeboten und können bei Direktbanken oft auch weit über die Börsenzeiten hinaus gehandelt werden (WKNs: 104207, GS0HH1). Zudem bieten einige Anbieter auch Platin-Zertifikate mit einer eingebauten Währungssicherung an, sodass Wechselkursverschiebungen zwischen dem Euro und der Metallhandelswährung Dollar neutralisiert werden.

Keine Kommentare: