Eine weitere tiefschwarze Woche an den europäischen Börsen liegt hinter uns. Der Stoxx verlor über 8%. Insgesamt verzeichneten 89% der 600 Titel im Stoxx Verluste. Banken (-19%) und Versicherer (-18%) kamen am stärksten unter die Räder. Aber auch defensive Sektoren wie Versorger (-7%) und Pharmafirmen (-6%) mussten herbe Abschläge hinnehmen. Lokal traf es die Börsen in Mailand (MIB -14%), Madrid (IBEX -10%) und London (FTSE -10%) am härtesten. Der VStoxx kletterte daraufhin um 11% auf 47 Punkte.
Die EZB senkte den Leitzins um 50 Basispunkte auf 1,5%. Das ist das niedrigste Niveau seit der Euro-Einführung 1999. Jean-Claude Trichet gab zu erkennen, dass er eine weitere Lockerung nicht gänzlich ausschließt. Gleichzeitig revidierte die EZB die Wachstums- und Inflationsprognosen deutlich nach unten. Für 2009 erwartet die EZB ein Schrumpfen der Wirtschaft im Euroraum von 2,2 bis 3,2%. Für 2010 liegen die Schätzungen jetzt zwischen -0,7% und +0,7%. Die Inflation sieht die EZB dieses Jahr bei 0,1- 0,7% und damit weiterhin im positiven Bereich.
Samstag, 7. März 2009
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