Wechsel zwischen Deflation und Inflation
Sollten die staatlichen Retter von ihren Hilfen für Banken, Konjunktur und Schuldensünder irgendwann aufgezehrt sei, werde die Europäische Zentralbank Geld schöpfen. "Alles bewegt sich auf eine eruptive Entwicklung zu, die aus der Erkenntnis resultiert, dass die Staaten ihre Schulden nicht geordnet zurückzahlen können", glaubt Flossbach. Der Kampf zwischen Deflation und Inflation könne sich noch Jahre hinziehen, bis es zum Showdown komme.
Für Anleger haben die Vermögensverwalter deshalb vor allem einen Rat: Sie sollen ihre Ersparnisse in möglichst viele verschiedene Anlageklassen investieren. "Also ein bisschen Geld in Gold stecken und natürlich in Aktien - und zwar von in Unternehmen, die unentbehrliche Dinge verkaufen wie Energie und Nahrungsmittel und die Preissteigerungen an ihre Kunden weiterreichen können", empfiehlt Experte Walter.
Einseitige Wetten auf eine Anlage seien viel zu gefährlich. Gold allein mache ebensowenig glücklich wie Aktien pur. "Die Frage ist nicht, ob sie die A- oder die B-Aktie erwerben", sagt Flossbach. "Wenn das Wachstum zerstört wird, dann ist das ein Szenario für Anleihen." Ach ja: Auch eine Immobilie könne nichts schaden, aber eben nur eine, denn auch hier lauern Risiken, falls der Staat beschließt, die Eigentümer zu schröpfen.
Donnerstag, 3. Juni 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen