Die pessimistische Aussagen der US-Notenbank Fed haben den Goldpreis am Mittwoch auf neue Rekordstände knapp unter 1300 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) getrieben. Das Edelmetall erreichte am Spotmarkt laut "Financial Times Deutschland" den neuen Rekordwert von 1296,30 Dollar je Feinunze. Ein Ende der Gold-Rally ist nicht in Sicht, zumal die Fed ein erneutes Anwerfen der Geldpresse in den Raum gestellt hat. Doch auch die Europäische Zentralbank (EZB) gießt laut "Handelsblatt" Öl ins Feuer. "Die Europäische Zentralbank kauft nun auch portugiesische Anleihen", sagt Goldmoney-Gründer James Turk. Sein Schluss aus der Vorgehensweise der Notenbanken: "Das bedeutet Inflation, und damit gibt es keine sichere Währung mehr".
2012: Goldpreis von 1600 Dollar möglich
Am Markt werde zunehmend mit weiteren heftigen Käufen von Staatsanleihen durch die US-Notenbank gerechnet, sagt Rainer Sartoris, Devisenexperte vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Die Fed hatte am Dienstagabend betont, sie stehe nötigenfalls für eine zusätzliche Stützung zur Verfügung, um die wirtschaftliche Erholung zu fördern. Eine weitere Lockerung der Geldpolitik würde aber auch heißen, dass die US-Notenbank die Lage der Wirtschaft düster einschätzt.
Samstag, 25. September 2010
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