Der Ölpreis wird bis ende des Jahres massiv weitersteigen. Dies dämpft die Wirtschaft. Portugal wird noch stärker unter Druck geraten, die 60% und die +0,5% vom Bip werden in weite ferne für die Portugiesen rücken. Ende 2013 wird der Fiskalpakt als Test für Portugal schlagend, Pensionskürzungen, Gesundheitswesenkürzungen, Mindeslohnkürzungen uä., nach Vorlage Griechenland.
2014 wird diese Krise auf Spanien "überschwappen", um dies abzuwehren wird der ESM zusätzliche Mrd der EU Länder brauchen. Um diese Gelder aufzutreiben werden automatisch die Fiskalpaket Maßnahmen schlagend, würde ich auf 2015/16 schätzen.
Und wenn dieser Massentest abgeschlossen ist, dann wird es erst richtig losgehen.
Donnerstag, 22. März 2012
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1 Kommentar:
Erich Streissler
Die Wirtschaftsgeschichte lehrt uns, dass die großen innovatorischen Wirtschaftsaufschwünge etwa alle 40 bis 50 Jahre kommen und der Aufschwung 1995-1999, der ein großer war - die Computersoft- und hardware Innovationen gebracht - war der 5. in der Weltgeschichte. Einen solchen großen Aufschwung können sie also am ehesten wieder etwa für 2045 erwarten. Kleinere Aufschwünge wird es durchaus davor geben. Von einem 30-jährigen Abschwung habe ich also nie gesprochen. Aber das kommende Jahrzehnt sieht sehr trüb aus. Das Jahrzehnt der 2000er Jahre hat etwa ein Wirtschaftswachstum von einem halben bis dreiviertel Prozent gebracht und das, wenn man die unbezahlten Rechnungen in Amerika nicht ins Kalkül nimmt. Für das kommende Jahrzehnt habe ich bereits publiziert, dass auch da nur ein Wirtschaftswachstum von einem halben Prozent pro Jahr für Amerika zu erwarten ist und für die erfolgreichsten Länder Europas, einschließlich Österreich und Deutschland, von vielleicht im Durchschnitt einem Prozent. Welches "gewaltiges" Wachstum können sie schon für Österreich bei dem gegenwärtigen "Sparpaket" erwarten?
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