Die Leitbörsen in Europa sind am Mittwoch durch die Bank mit Verlusten in den Handel gestartet. Händlern zufolge litten die Märkte unter Rezessionsängsten und den negativen Vorgaben der US-Börsen.Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwochnachmittag ihr anfängliches Minus massiv ausgebaut. Die Börsen nähern sich damit erneut den vor wenigen Tagen zum bisherigen Höhepunkt der Finanzkrise an den Börsen erreichten Mehrjahrestiefs. Der DAX in Frankfurt fiel bis 14.15 Uhr um 178,26 Einheiten oder 3,73 Prozent auf 4.606,15 Punkte. Der FT-SE-100 der Börse London büßte 155,2 Zähler oder 3,67 Prozent auf 4.074,58 Stellen ein. Die Wiener Börse präsentierte sich heute, Mittwoch, am Nachmittag bei schwachem Volumen mit äußerst schwacher Tendenz. Der ATX schloss erstmals seit September 2004 unter 2.000 Punkten und verlor fast sechs Prozent .
Euro grenzt Verluste etwas ein
Der Euro hat sich am Mittwoch im europäischen Geschäft etwas von seinen massiven Verlusten aus dem frühen asiatischen Handel erholt. Die Gemeinschaftswährung notierte um 1,2859 Dollar, nachdem sie in der Nacht auf der elektronischen Handelsplattform EBS zeitweise bis auf 1,2743 Dollar gefallen war. Nach Reuters-Daten war das der tiefste Stand seit Anfang November 2006. Am Dienstag hatte die EZB den Referenzkurs noch mit 1,3184 Dollar festgestellt.
Die Talfahrt des Euro sei fundamental nicht zu begründen, sagte Folker Hellmeyer, Chefstratege der Bremer Landesbank.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
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