Freitag, 29. Juli 2011
Ratschlag f. Krisenbewältigung
Dirk Müller: Ich vertraue in diesen Tagen im Wesentlichen auf Realwerte wie Edelmetalle und starke Aktien – gern Unternehmen mit langfristig hoher Dividendenrendite. Wenn der Sturm wieder besonders ungemütlich wird, sichere ich diese Positionen kurzfristig mit Optionsstrategien, also dem Kauf klassischer Verkaufsoptionsscheine, gegen Kurseinbrüche ab. In diesen Zeiten ist das die ideale Strategie. Wenn weiterhin Geld in die Realwerte wie Aktien, Edelmetalle oder Rohstoffe fließt, bin ich voll dabei. Bei einem möglichen Kurseinbruch verliere ich kein Geld. Die „Versicherungsprämie“ von fünf bis acht Prozent pro Jahr bezahle ich gern, wenn ich dann gut schlafen kann.
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1 Kommentar:
Uto Baader: Man sollte daran denken, auf lange Sicht in Sachwerte anzulegen, das heißt, in Aktien, ETFs und ETCs. Dabei würde ich unter anderem deutsche, österreichische und niederländische Unternehmen, die global ausgerichtet sind, bevorzugen. Ebenso bieten viele Rohstoffaktien und ETCs ein großes Potenzial. Darüber hinaus können Aktien aus Ländern interessant sein, die eine günstigere, also jüngere demografische Struktur aufweisen als viele Gesellschaften im alten Europa. Hier denke ich vor allem an die Volkswirtschaften der neuen Tigerstaaten Korea, Indonesien und Singapur.
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