Bergold: Und Bonds, sonst gab es im vergangenen Jahr nichts. Unserer Empfehlung seit 2001: Zwanzig bis 30 Prozent jedes Portofolios in physisches Edelmetall zu investieren, dann hat man in den letzten Monaten und Jahren sowieso kein Problem gehabt. Der Goldpreis hat sich in Dollar knapp vervierfacht und in Euro verdreifacht.
derStandard.at: Anderseits bleibt der Goldpreis seit geraumer Zeit unter 1.000 Dollar. Wie kommen Sie darauf, dass er auf 5.000 Dollar steigen wird, wie Sie das jüngst in einem Interview gesagt haben?
Bergold: Was viele Leute nicht beachten: Für mich persönlich ist der Goldpreis in Dollar überhaupt nicht interessant. Ich lebe in Europa und schau mir den Goldpreis in Euro an oder in Schweizer Franken. Ich muss in Euro einkaufen nicht in US-Dollar. Außer in US-Dollar und außer gegenüber dem japanischen Yen hat der Goldpreis in allen anderen Währungen sein damaliges Hoch aus dem Jahr 2008 schon lange überschritten. Es wird immer nur der Goldpreis in Dollar betrachtet.
derStandard.at: Trotzdem bleibt der Goldpreis seit über einem Jahr relativ konstant.
Bergold: Das ist eine Konsolidierung, die sich schon ziemlich lange hinzieht. Vermutlich war der eine oder andere überrascht, dass der Goldpreis nicht weiter ausgebrochen ist. Der Goldpreis steigt nicht wegen der Krise. Er steigt wegen der Krisenbekämpfung - sprich der Politik des billigen Geldes
Mittwoch, 29. Juli 2009
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