Da es praktisch unmöglich sei, genau zu den Tiefstkursen zu kaufen, raten sie zu einem festen Kaufplan. Anleger sollten sich feste Kurs- oder Indexmarken vornehmen, bei deren Erreichen sie ihre Liquidität Häppchen für Häppchen in gut gewählte, solide Werte reinvestierten. Diese Strategie vermeide einerseits das Risiko, zu früh zu stark investiert zu haben. Auf der anderen Seite müssten jedoch auch die Opportunitätskosten berücksichtigt werden. Denn in vergangenen Bärenmärkten erholten sich die Indizes trotz schwacher Daten in kürzester Zeit unheimlich stark. Alleine in den Jahren 1932/33 beispielsweise legte der Dow Jones Industrial nach massivene Kursverlusten in den drei Jahren zuvor in zwei kurzen Phasen mehr als 100 Prozent zu - lange bevor die Bankenkrise und die Arbeitslosigkeit ihre Höhepunkte erreicht hatten.
Letztlich gehe es strategisch darum, solche Phasen auf keinen Fall zu verpassen. Die Märkte drehten schließlich nicht erst nach oben, wenn die Daten gut aussähen, sondern sobald sie allmählich weniger schwarz als zuvor würden, erklärt zum Beispiel Jeremy Grantham von Vermögensverwalter GMO in Boston.
Freitag, 31. Juli 2009
Donnerstag, 30. Juli 2009
Gold & Öl
Ein Anstieg über die Marke von 960 US-Dollar je Unze, wäre im Sinne eines Kaufsignals zu werten. Dann könne man bis zum Jahresende mit einer Fortsetzung der Rallye auf bis zu 1225 US-Dollar rechnen.“
Längere Laufzeiten statt Rollverluste beim Öl
Waren seit Jahresbeginn vor allem Öl-Futures mit Laufzeit von einem Jahr gefragt – der ETC verzeichnete international die stärksten Zuflüsse, verlängern jetzt Investoren ihren zeitlichen Horizont. Emittent ETF Securities zufolge hat der ETC auf den dreijährigen Öl-Future innerhalb einer Woche einen Zuwachs von 5 Millionen US-Dollar erhalten. Nicholas Brooks, Head of Research, interpretiert dies damit, dass Anleger angesichts der Ölpreisverdopplung seit Ende Februar jetzt auf diese ETCs setzen, da sie weniger volatil seien und in geringerem Maße Rollverlusten ausgesetzt wären.
Längere Laufzeiten statt Rollverluste beim Öl
Waren seit Jahresbeginn vor allem Öl-Futures mit Laufzeit von einem Jahr gefragt – der ETC verzeichnete international die stärksten Zuflüsse, verlängern jetzt Investoren ihren zeitlichen Horizont. Emittent ETF Securities zufolge hat der ETC auf den dreijährigen Öl-Future innerhalb einer Woche einen Zuwachs von 5 Millionen US-Dollar erhalten. Nicholas Brooks, Head of Research, interpretiert dies damit, dass Anleger angesichts der Ölpreisverdopplung seit Ende Februar jetzt auf diese ETCs setzen, da sie weniger volatil seien und in geringerem Maße Rollverlusten ausgesetzt wären.
Mittwoch, 29. Juli 2009
Goldene Aussichten
Bergold: Und Bonds, sonst gab es im vergangenen Jahr nichts. Unserer Empfehlung seit 2001: Zwanzig bis 30 Prozent jedes Portofolios in physisches Edelmetall zu investieren, dann hat man in den letzten Monaten und Jahren sowieso kein Problem gehabt. Der Goldpreis hat sich in Dollar knapp vervierfacht und in Euro verdreifacht.
derStandard.at: Anderseits bleibt der Goldpreis seit geraumer Zeit unter 1.000 Dollar. Wie kommen Sie darauf, dass er auf 5.000 Dollar steigen wird, wie Sie das jüngst in einem Interview gesagt haben?
Bergold: Was viele Leute nicht beachten: Für mich persönlich ist der Goldpreis in Dollar überhaupt nicht interessant. Ich lebe in Europa und schau mir den Goldpreis in Euro an oder in Schweizer Franken. Ich muss in Euro einkaufen nicht in US-Dollar. Außer in US-Dollar und außer gegenüber dem japanischen Yen hat der Goldpreis in allen anderen Währungen sein damaliges Hoch aus dem Jahr 2008 schon lange überschritten. Es wird immer nur der Goldpreis in Dollar betrachtet.
derStandard.at: Trotzdem bleibt der Goldpreis seit über einem Jahr relativ konstant.
Bergold: Das ist eine Konsolidierung, die sich schon ziemlich lange hinzieht. Vermutlich war der eine oder andere überrascht, dass der Goldpreis nicht weiter ausgebrochen ist. Der Goldpreis steigt nicht wegen der Krise. Er steigt wegen der Krisenbekämpfung - sprich der Politik des billigen Geldes
derStandard.at: Anderseits bleibt der Goldpreis seit geraumer Zeit unter 1.000 Dollar. Wie kommen Sie darauf, dass er auf 5.000 Dollar steigen wird, wie Sie das jüngst in einem Interview gesagt haben?
Bergold: Was viele Leute nicht beachten: Für mich persönlich ist der Goldpreis in Dollar überhaupt nicht interessant. Ich lebe in Europa und schau mir den Goldpreis in Euro an oder in Schweizer Franken. Ich muss in Euro einkaufen nicht in US-Dollar. Außer in US-Dollar und außer gegenüber dem japanischen Yen hat der Goldpreis in allen anderen Währungen sein damaliges Hoch aus dem Jahr 2008 schon lange überschritten. Es wird immer nur der Goldpreis in Dollar betrachtet.
derStandard.at: Trotzdem bleibt der Goldpreis seit über einem Jahr relativ konstant.
Bergold: Das ist eine Konsolidierung, die sich schon ziemlich lange hinzieht. Vermutlich war der eine oder andere überrascht, dass der Goldpreis nicht weiter ausgebrochen ist. Der Goldpreis steigt nicht wegen der Krise. Er steigt wegen der Krisenbekämpfung - sprich der Politik des billigen Geldes
Samstag, 25. Juli 2009
Gold - China kauft Gold , nicht mehr Dollars
Ich vermute, dass wir den Beginn eines neuen Goldstandards erleben, eines informellen Arrangements, anders als sein Vorläufer im 19. Jahrhundert - aber mit deutlicherer Signalwirkung für andere Goldkäufer.
Samstag, 18. Juli 2009
Strategie
Ein passiver Indexfonds auf einen weltweiten Index wie den MSCI World ist kein Investment, mit dem man Freunde verblüffen kann. "Dennoch kann man damit auf einen Schlag in mehrere Hundert Unternehmen weltweit investieren", sagt Weber.
Wer dagegen versuche, die notwendige breite Streuung über die Auswahl von 50 bis 60 Einzeltiteln hinzubekommen, lande unweigerlich in der Kostenfalle. Ein passiver Index- oder Branchenfonds sei weniger sportlich, aber vernünftig.
Dennoch gebe es kein "richtiges" und kein "falsches" Depot, sagt Weber. Die Entscheidung, wie viel Risiko man vertragen kann, bleibe individuell - denn möglicher Gewinn und das Risiko von Verlusten gehören zusammen. Für eine erfolgreiche Geldanlage brauche man ein sinnvolles Konzept und schlicht auch Glück. Ein Bauchgefühl für die "richtigen" Anlagen brauche man
Wer dagegen versuche, die notwendige breite Streuung über die Auswahl von 50 bis 60 Einzeltiteln hinzubekommen, lande unweigerlich in der Kostenfalle. Ein passiver Index- oder Branchenfonds sei weniger sportlich, aber vernünftig.
Dennoch gebe es kein "richtiges" und kein "falsches" Depot, sagt Weber. Die Entscheidung, wie viel Risiko man vertragen kann, bleibe individuell - denn möglicher Gewinn und das Risiko von Verlusten gehören zusammen. Für eine erfolgreiche Geldanlage brauche man ein sinnvolles Konzept und schlicht auch Glück. Ein Bauchgefühl für die "richtigen" Anlagen brauche man
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