9. Mai 2009 An den Aktienmärkten ist die Bilanz seit rund anderthalb Wochen negativ, auch wenn sich die Börsen am Montag freundlich präsentierten. Anfang Mai verfehlte der deutsche Leitindex Dax die Marke von 5000 Punkten ganz knapp, nach einem Kursanstieg von mehr als 40 Prozent in zwei Monaten. Nun liegt der Index bei rund 4800 Punkten. Anleger, die mit weiteren Kursverlusten rechnen oder zumindest glauben, dass die Erholung an den Börsen pausiert, können mit verschiedenen Derivaten auf genau diese Marktentwicklung setzen. Liegen sie richtig, dann zahlen sich selbst starke Kursrückgänge für sie aus.
Der traditionelle Weg, um auf fallende Aktienkurse zu setzen, ist der Kauf spekulativer Hebelpapiere - Optionsscheine und Knock-out-Produkte. Mit ihnen können Anleger durch die „eingebauten“ Hebel überdurchschnittlich gewinnen, aber eben auch verlieren. Daher sind sie nur für erfahrene Anleger geeignet, die um die Besonderheiten dieser Wertpapiere und ihrer Risiken wissen. Für die Spekulation auf fallende Aktienkurse sind die „Put-“ oder „Short“-Varianten dieser Hebelpapiere gedacht. Ihr Wert steigt in der Regel überproportional, wenn die Notierungen an den Börsen fallen. Für steigende Aktienkurse sind „Calls“ geeignet.
Dienstag, 19. Mai 2009
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