Samstag, 30. Mai 2009

DAX

Ihr Fazit: Selbst wenn die hiesige Industrie wieder so kräftig wie im vergangenen Aufschwung zulegen würde, bräuchten sie bis zum Jahr 2013, um so gut wie vor der Finanz- und Wirtschaftskrise dazustehen. Und der Dax selbst bräuchte wohl noch mehr Jahre, um auf das 8000-Punkte-Niveau aus dem Januar 2008 zurückzukehren.

Deutsche-Bank-Experte Bielmeier rechnet dann auch damit, dass der Dax noch einmal wegknickt. Bis zum Jahresende könne der wichtigste hiesige Aktienindex auf 4000 Punkte zurückfallen.

Dienstag, 19. Mai 2009

Für Pessimisten

9. Mai 2009 An den Aktienmärkten ist die Bilanz seit rund anderthalb Wochen negativ, auch wenn sich die Börsen am Montag freundlich präsentierten. Anfang Mai verfehlte der deutsche Leitindex Dax die Marke von 5000 Punkten ganz knapp, nach einem Kursanstieg von mehr als 40 Prozent in zwei Monaten. Nun liegt der Index bei rund 4800 Punkten. Anleger, die mit weiteren Kursverlusten rechnen oder zumindest glauben, dass die Erholung an den Börsen pausiert, können mit verschiedenen Derivaten auf genau diese Marktentwicklung setzen. Liegen sie richtig, dann zahlen sich selbst starke Kursrückgänge für sie aus.

Der traditionelle Weg, um auf fallende Aktienkurse zu setzen, ist der Kauf spekulativer Hebelpapiere - Optionsscheine und Knock-out-Produkte. Mit ihnen können Anleger durch die „eingebauten“ Hebel überdurchschnittlich gewinnen, aber eben auch verlieren. Daher sind sie nur für erfahrene Anleger geeignet, die um die Besonderheiten dieser Wertpapiere und ihrer Risiken wissen. Für die Spekulation auf fallende Aktienkurse sind die „Put-“ oder „Short“-Varianten dieser Hebelpapiere gedacht. Ihr Wert steigt in der Regel überproportional, wenn die Notierungen an den Börsen fallen. Für steigende Aktienkurse sind „Calls“ geeignet.

19. Mai 2009

19. Mai 2009 Dank kräftiger Kursgewinne an den Börsen in New York und Tokio legt der Dax am Dienstagmorgen deutlich um mehr als 1 Prozent zu. An der Wall Street hatten die amerikanischen Indizes nach Börsenschluss in Deutschland ihr Kursplus ausgebaut. Vor allem positive Analystenkommentare zum Finanzsektor hellten die Stimmung auf.

Die Börse in Tokio ging sehr fest aus dem Handel, der Nikkei-Index legte 2,8 Prozent zu auf 9290,29 Punkte zu, nachdem der Yen deutlich abwertete, was vor allem Exportwerte beflügelte. Auch Hongkong zeigt sich fest.

Der für den Anleihemarkt richtungweisende Euro-Bund-Future tendiert dagegen deutlich schwächer, der Euro legt weiter zu und profitiert von einer gestiegenen Konjunkturzuversicht.

Die Nachrichtenlage ist weiter sehr ruhig. Porsche wirbt um Investoren, um einer Fusion mit VW zu entgehen, Abschreibungen drücken den Gewinn von Vodafone.