Freitag, 13. Februar 2009
Überwintern
Ich gehe davon aus, dass die deflationären Kräfte in den nächsten ein bis zwei Jahren dominieren werden. In dieser Phase würde ich als Anleger versuchen, mein Kapital zu überwintern und sicher über die Runden zu bringen. Ich würde mich verstecken in nominellen Anlagen. Das heißt, in Anleihen mit erstklassigen Schuldnern. Dazu zähle ich deutsche Staatsanleihen in Euro, die Eidgenossen und auch noch die amerikanischen Staatsanleihen in Dollar. Man kann das Portfolio ergänzen durch Anleihen von Unternehmen mit sehr starken Bilanzen. Die sollten in defensiven Branchen tätig sein und die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs befriedigen. Dazu zählen die Telekommunikations-, Energie-, Nahrungsmittel- und Gesundheitssektoren. Ferner setze ich bei jedem Rückschlag auf Gold. Der Goldpreis wird deutlich nach oben gehen können, da wir aus der Krise nur herauskommen, wenn die Reflationierungspolitik erfolgreich ist. Die Zentralbanken werden die Geldschleusen nicht gleich schließen, wenn die ersten Konjunkturpflänzchen irgendwann wieder sprießen.
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3 Kommentare:
Dax wohin?
Die Frage, die sich anschließen muss: Wo sind die nächsten wichtigen Auffanglinien, die einem Absturz ein Ende bereiten könnten? Mit Sicherheit ist das eine berechtigte Frage, aber auch eine mit einer mit ebenso großen Sicherheit sehr schwierigen Antwort. Denn die nächsten sinnvollen Unterstützungen sind ungefähr genauso weit weg wie Frau Ypsilanti vom SPD-Vorsitz. Es geht nicht um ein paar hundert, sondern eher um ein- oder zweitausend Punkte und damit um Niveaus, die man weder besonders fett in den Chart einzeichnen noch ernsthaft diskutieren will. Sollte der Dow Jones wirklich dorthin kommen, was heute kein technischer Analyst völlig ausschließen kann, dann dürfte die Krise biblische Ausmaße angenommen und auch hierzulande manches geändert haben. Ich hatte in den vergangenen sechs bis zwölf Monaten schon das eine oder andere Mal geschrieben: Wenn ich mit dieser Prognose falsch liegen sollte, dann wäre es eine sehr wünschenswerte und die bislang schönste Fehlprognose meines Berufslebens.
Gold auf dem Weg zu neuem Höhenflug
Die Feinunze Gold hat unerwartet früh mit Kursen über 925 Dollar den kurzfristigen Abwärtstrend gebrochen und sich damit, sollte dieses Niveau auch zum Wochenschluss Bestand haben, schon jetzt zu einem neuen Höhenflug aufgemacht. Die bislang erwarteten historischen Höchstkurse deutlich oberhalb der bislang erreichten 1030 Dollar je Unze dürften sich noch im Laufe der nächsten Monate einstellen können.
Eine Entwicklung, die man wohl als weitere passende Facette der gegenwärtigen Gemengelage interpretieren darf. Wenn die Bonität ganzer Staaten in Zweifel gezogen wird, manche Staatsanleihen manchem keine ausreichende Sicherheit mehr bieten, die Aktienmärkte am Boden liegen und demnächst wahrscheinlich noch tiefer notieren und wenn auch mit Immobilien und Rohstoffen kein Staat zu machen ist - dann haben steigende Notierungen für das Krisenmetall einen Sinn.
Dax wohin?
Die Frage, die sich anschließen muss: Wo sind die nächsten wichtigen Auffanglinien, die einem Absturz ein Ende bereiten könnten? Mit Sicherheit ist das eine berechtigte Frage, aber auch eine mit einer mit ebenso großen Sicherheit sehr schwierigen Antwort. Denn die nächsten sinnvollen Unterstützungen sind ungefähr genauso weit weg wie Frau Ypsilanti vom SPD-Vorsitz. Es geht nicht um ein paar hundert, sondern eher um ein- oder zweitausend Punkte und damit um Niveaus, die man weder besonders fett in den Chart einzeichnen noch ernsthaft diskutieren will. Sollte der Dow Jones wirklich dorthin kommen, was heute kein technischer Analyst völlig ausschließen kann, dann dürfte die Krise biblische Ausmaße angenommen und auch hierzulande manches geändert haben. Ich hatte in den vergangenen sechs bis zwölf Monaten schon das eine oder andere Mal geschrieben: Wenn ich mit dieser Prognose falsch liegen sollte, dann wäre es eine sehr wünschenswerte und die bislang schönste Fehlprognose meines Berufslebens.
Gold auf dem Weg zu neuem Höhenflug
Die Feinunze Gold hat unerwartet früh mit Kursen über 925 Dollar den kurzfristigen Abwärtstrend gebrochen und sich damit, sollte dieses Niveau auch zum Wochenschluss Bestand haben, schon jetzt zu einem neuen Höhenflug aufgemacht. Die bislang erwarteten historischen Höchstkurse deutlich oberhalb der bislang erreichten 1030 Dollar je Unze dürften sich noch im Laufe der nächsten Monate einstellen können.
Eine Entwicklung, die man wohl als weitere passende Facette der gegenwärtigen Gemengelage interpretieren darf. Wenn die Bonität ganzer Staaten in Zweifel gezogen wird, manche Staatsanleihen manchem keine ausreichende Sicherheit mehr bieten, die Aktienmärkte am Boden liegen und demnächst wahrscheinlich noch tiefer notieren und wenn auch mit Immobilien und Rohstoffen kein Staat zu machen ist - dann haben steigende Notierungen für das Krisenmetall einen Sinn.
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