Professional Report Excerpt
On Cusp of Worst Global Recession in 30 Years
(Full report received by Pro clients on 26-Aug-08)
It is widely believed that the U.S. economy, which entered recession before Europe did, will also pull out of recession first. Unfortunately, there is no sign that this hoped-for upturn is anywhere in sight. This is understandable, given that recessionary job losses persist and the U.S. Leading Home Price Index is still in a decisive downturn, suggesting that the financial markets have little hope of stabilization in the prices of homes that lie at the core of their current credit problems. With the credit crisis dragging on, the Fed’s rate cuts are unable to reach consumers and businesses, and are therefore not stimulating the economy. Under the circumstances, it is no surprise that by mid-August, growth in the Weekly Leading Index had plunged to a 8-year low.
In sum, we are on the cusp of the worst global recession in nearly three decades, with no end in sight.
Samstag, 14. Februar 2009
Freitag, 13. Februar 2009
Überwintern
Ich gehe davon aus, dass die deflationären Kräfte in den nächsten ein bis zwei Jahren dominieren werden. In dieser Phase würde ich als Anleger versuchen, mein Kapital zu überwintern und sicher über die Runden zu bringen. Ich würde mich verstecken in nominellen Anlagen. Das heißt, in Anleihen mit erstklassigen Schuldnern. Dazu zähle ich deutsche Staatsanleihen in Euro, die Eidgenossen und auch noch die amerikanischen Staatsanleihen in Dollar. Man kann das Portfolio ergänzen durch Anleihen von Unternehmen mit sehr starken Bilanzen. Die sollten in defensiven Branchen tätig sein und die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs befriedigen. Dazu zählen die Telekommunikations-, Energie-, Nahrungsmittel- und Gesundheitssektoren. Ferner setze ich bei jedem Rückschlag auf Gold. Der Goldpreis wird deutlich nach oben gehen können, da wir aus der Krise nur herauskommen, wenn die Reflationierungspolitik erfolgreich ist. Die Zentralbanken werden die Geldschleusen nicht gleich schließen, wenn die ersten Konjunkturpflänzchen irgendwann wieder sprießen.
2010
Die jüngsten Zahlen vom Arbeitsmarkt dürften wohl die letzten Zweifel an der Schwere der aktuellen Wirtschaftskrise beseitigt haben: Wenn man bedenkt, wie sehr die Statistik durch Frühpensionierungen und Umschulungen geschönt ist und dass Jugendliche, die keine Chance auf Arbeit haben, und Ältere oder Frauen, die gar nicht mehr versuchen, Arbeit zu bekommen, ebenfalls nicht mitgezählt sind, kann man die wirkliche Arbeitslosigkeit getrost schon jetzt im zweistelligen Bereich ansiedeln. Um eines „optimistischen Wirtschaftsklimas“ willen müsste ich jetzt schreiben: Die von den USA und der EU ergriffenen Gegenmaßnahmen versprechen spätestens ab 2010 Besserung. Doch angesichts der marginalen Bedeutung dieser Kolumne darf ich realistisch bleiben: 2010 wird die Arbeitslosigkeit noch weit größer sein.
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