Donnerstag, 31. Juli 2008
Lars Kuntermann "Future of Capitalism"
Man denke nur an die ehemaligen Ostblockstaaten. Die gesamte Ideologie des „antikapitalistischen“ Kommunismus ist nur deshalb enstanden, weil in der damals bestehenden Form des Kapitalismus in vielen Ländern der Mensch nur eine Ware, bzw, ein Sklave war. Überall auf der Welt wo dies auch heute der Fall ist, ist auch die kommunistische Bewegung sehr stark, z.B. in Lateinamerika und Teilen Asiens. Doch der Kommunismus erledigt sich systembedingt meist ebenfalls selbst.. Solange es eine (leistungs)gerechte Verteilung der Besitztümer gibt, also eine deutlich gleichere als beispielsweise in den Ländern Lateinamerikas, hat der Kapitalismus grossen Zuspruch. Niemand gibt gerne sein rechtmässiges Eigentum auf. Warum auch? Aber Sklaven ohne Eigentum verzichten verständlicherweise gerne darauf Ihren Sklavenhaltern und Unterdrückern ein Status-Quo-Eigentumsrecht an den unrechtmässig erworbenen Gütern zuzugestehen. Ein Festhalten am Status Quo muss ausgebeuteten Menschen logischerweise unrecht und gefährlich, auf jeden Fall aber obszön erscheinen. Der Kapitalismus des 19 Jhds hat sich übrigens ebenfalls selbst erledigt und wurde durch eine Marktwirtschaft heutigen Zuschnitts ersetzt. Kapitalismus ist ja nicht gleich Kapitalismus!
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