Freitag, 29. Juni 2012

Klein schlägt Gross

Ein Blick auf die Liste der größten M-Dax-Gewinner zeigt auch, dass gerade die Kurserholung einzelner Aktien den Index so beflügelt hat. „Die Aktie der Wohnungsgesellschaft Gagfah profitiert nun davon, dass sie einen Prozess gegen die Stadt Dresden gewonnen hat“, sagt Schlienkamp. Das Übernahmeinteresse des Gesundheitskonzerns Fresenius wiederum habe den Kurs des Klinikbetreibers Rhön-Klinikum beflügelt. Fondsmanager empfiehlt EADS und MTU Doch das Jahr ist noch nicht zu Ende. „Da der Aktienmarkt aktuell sehr von den übergreifenden, großen Themen getrieben wird, ist das Umfeld für kleine und größere Gesellschaften gleichermaßen schwierig“, sagt Hackenberg, der den Uni Deutschland XS verwaltet. An der Börse seien beide derzeit ähnlich bewertet. Fraglich sei, inwieweit manche Unternehmen oder Analysten gerade zum Halbjahr die Gewinnprognosen zurücknähmen, denen die Bewertungen zugrundeliegen, da sich die wirtschaftlichen Aussichten verschlechtert hätten. Mittelfristig setzt Hansen weiterhin auf eine bessere Entwicklung der Nebenwerte. Kurzfristig könnten sie aber stärker unter Druck geraten, auch weil sie so deutlich zugelegt hätten. Optimistisch macht ihn, dass die Unternehmen so viel verdienten wie nie zuvor. Die Verschuldung sei zudem historisch tief. Daher seien die Unternehmen gerüstet, um Krisenszenarien gut abwehren zu können. Interessant sind seiner Ansicht nach M-Dax-Werte aus der Luftfahrtindustrie wie EADS und MTU, die über langfristige Orderbücher verfügten. Auch an baunahen Servicegesellschaften wie Bilfinger Berger schätzt Hansen die langfristigen Verträge und das stabile Geschäft: „Und dann gibt es auch immer wieder einzigartige, solide Erfolgsgeschichten wie Hugo Boss, Fuchs Petrolub und Brenntag, die den Appeal des M-Dax ausmachen.“ Laut Schlienkamp kommt es nun mehr denn je auf die sorgfältige Analyse der Einzeltitel an, wie des Exposure der Unternehmen in Südeuropa. Interessant findet er die Bekleidungskonzerne Hugo Boss, Gerry Weber und Tom Tailor. Sie hätten ihre Geschäftsmodelle mit Erfolg verändert, Kosten gesenkt und die Margen erhöht. Die Optikerkette Fielmann gehört ebenfalls zu seinen Empfehlungen, da die Bilanzstruktur des Marktführers solide und der Mittelzufluss stabil sei. Quelle: F.A.Z.

Freitag, 8. Juni 2012

Sichere Häfen

Für Anleger heißt das, sichere Häfen anzusteuern. Hier bieten sich Investments in physisches Gold sowie global agierende Konzerne wie Nestlé, Petrobas, BP oder Siemens an.