Freitag, 30. Dezember 2011
NZZ
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/schweizer_anleihen_schlagen_schweizer_aktien_1.13967476.html
DAX Prognose
Die Analysten trauen den Aktienmärkten im kommenden Jahr so einiges zu: kräftige Kursschwankungen und Einbußen, allerdings auch einen deutlichen Anstieg der Indizes zum Jahresende. Dies ergibt unsere diesjährige Umfrage unter 21 Banken und Fondsgesellschaften. Demnach rechnen die Marktstrategen für den Dax auf Jahressicht im Durchschnitt mit einem Anstieg um 14 Prozent oder 800 Punkte auf dann fast 6600 Punkte. In diesem Jahr steht für den deutschen Auswahlindex ein Minus von 16 Prozent zu Buche.
Trotz der meist positiven Prognosen ist die Unsicherheit unter den Fachleuten sehr groß. Die Marktprognosen sind ihnen offenbar selten so schwer gefallen. Das zeigen nicht nur die Erwartung starker Kursschwankungen im Jahresverlauf, sondern auch die ungewöhnlich großen Spannen, die zwischen den Prognosen der Banken liegen. In diesem Jahr haben zudem mehr Institute als sonst auf die Vorhersage zum Halbjahr verzichtet. Besonders die ersten Monate des nächsten Jahres dürften für den Markt sehr schwierig werden, heißt es vielerorts. Die Schuldenkrise in Europa und die fortwährende Suche nach einer Lösung bleiben die beherrschenden Themen.
Indextief wie 2009
Die pessimistischste Prognose für den Dax stammt in diesem Jahr von der Société Générale. Die Analysten der französischen Bank glauben, dass der Index in sechs Monaten durchaus bei 4800 Punkten liegen könnte und damit so tief wie zuletzt im Sommer 2009. Das wären überdies 1000 Punkte weniger als jetzt. Die HSH Nordbank hingegen sieht den Dax dann schon wieder bei 7000 Punkten. Aus beiden Prognosen errechnet sich eine Spanne von 2200 Punkten. Die Analysten der französischen Bank bleiben auch zum Jahresende besonders pessimistisch mit einem Dax-Niveau von dann 5500 Punkten (aus jetziger Sicht immer noch ein Minus von 5 Prozent), während die Analysten der japanischen Bank Nomura den Dax Ende 2012 bis auf 7600 Punkte steigen sehen. Dies wiederum entspräche dem höchsten Indexstand dieses Jahres und einem Plus von rund einem Drittel.
Trotz der meist positiven Prognosen ist die Unsicherheit unter den Fachleuten sehr groß. Die Marktprognosen sind ihnen offenbar selten so schwer gefallen. Das zeigen nicht nur die Erwartung starker Kursschwankungen im Jahresverlauf, sondern auch die ungewöhnlich großen Spannen, die zwischen den Prognosen der Banken liegen. In diesem Jahr haben zudem mehr Institute als sonst auf die Vorhersage zum Halbjahr verzichtet. Besonders die ersten Monate des nächsten Jahres dürften für den Markt sehr schwierig werden, heißt es vielerorts. Die Schuldenkrise in Europa und die fortwährende Suche nach einer Lösung bleiben die beherrschenden Themen.
Indextief wie 2009
Die pessimistischste Prognose für den Dax stammt in diesem Jahr von der Société Générale. Die Analysten der französischen Bank glauben, dass der Index in sechs Monaten durchaus bei 4800 Punkten liegen könnte und damit so tief wie zuletzt im Sommer 2009. Das wären überdies 1000 Punkte weniger als jetzt. Die HSH Nordbank hingegen sieht den Dax dann schon wieder bei 7000 Punkten. Aus beiden Prognosen errechnet sich eine Spanne von 2200 Punkten. Die Analysten der französischen Bank bleiben auch zum Jahresende besonders pessimistisch mit einem Dax-Niveau von dann 5500 Punkten (aus jetziger Sicht immer noch ein Minus von 5 Prozent), während die Analysten der japanischen Bank Nomura den Dax Ende 2012 bis auf 7600 Punkte steigen sehen. Dies wiederum entspräche dem höchsten Indexstand dieses Jahres und einem Plus von rund einem Drittel.
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Gold verkaufen ?
Trotz des Preisverfalls am Goldmarkt: Manche Banken wie die Schweizer UBS rechnen damit, dass sich die Preise wieder erholen sollten. Die UBS senkte zwar am Mittwoch ihre Preisprognosen für verschiedene Metalle, doch erwartet die Bank für Gold im nächsten Jahr einen Durchschnittspreis von 2050 Dollar je Feinunze. Zuvor war die UBS noch von einem Durchschnittspreis im Jahr 2012 von 2075 Dollar ausgegangen. Auch bei der Commerzbank herrscht die Auffassung, dass „die mittel- bis langfristig orientierten Anleger Gold nach wie vor treu bleiben“. So hätten Rohstoff-Fonds wie die Gold-ETF (Exchange Traded Funds, ETF) weiterhin keine Abflüsse verzeichnet. Das niedrige Preisniveaus locke „schon bald zu Schnäppchenkäufen“.
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