Montag, 31. August 2009

Warren B.

U.S. billionaire Warren Buffett intends to raise his stake in Chinese electric car and battery maker BYD Co. Ltd, BYD's chairman said on Monday, sending shares in his company up 8%.

MidAmerican Energy Holdings, a unit of Buffett's Berkshire Hathaway (BRK-B), bought 10% of BYD for $230 million last September, sparking a massive rally in the stock.

"MidAmerican has always intended to raise its stake in BYD because it believes BYD has good prospects in the development of renewable energy, but we are still considering (whether to sell more)," BYD Chairman Wang Chuanfu told reporters on Monday.

BYD, Hong Kong's largest listed auto stock, also said it expects to sell its e6 electric car in the United States in 2010, a year ahead of schedule.

Sonntag, 30. August 2009

Shiller

Sie haben an die falschen Dinge geglaubt. Die meisten Makroökonomen und Finanzmarktspezialisten waren zum Beispiel der festen Überzeugung, dass Finanzmärkte effizient sind, dass es keine Blasen gibt und dass wir die Marktpreise respektieren müssen als die kollektive Weisheit der Menschen, die jedermanns individuelles Wissen übersteigt. Es wäre lächerlich, den Markt in Frage zu stellen, dachten sie. Das war einer der größten Fehler in der Geschichte des ökonomischen Denkens.

Was ist daran falsch, wenn man glaubt, dass Märkte effizient sind?

Es ist nicht vollkommen falsch. Ich erzähle meinen Studenten immer, dass Märkte effizienter sind, als man vielleicht denkt. Ich sage: Erwartet nicht, dass ihr schnell viel Geld damit verdient, wenn ihr versucht, klüger zu investieren als die anderen auf dem Markt, auch wenn ihr Einser-Studenten seid. Es ist nicht einfach, den Markt zu schlagen. Es steckt also durchaus etwas Wahrheit in der Theorie effizienter Märkte. Nur gab es die Tendenz, es zu weit zu treiben.

Zum Beispiel?

Die Ökonomen haben daraus abgeleitet, dass Marktpreise immer richtig sind und Spekulationsblasen folglich nicht existieren. Wenn Sie in das Stichwortverzeichnis eines Lehrbuchs der Finanzmarktökonomie nach dem Wort „Blase“ schauen, werden Sie es dort nicht finden. Die Bücher erwähnen Blasen nicht einmal. Das ist abstrus. Denn es gibt immer wieder Übertreibungen auf den Finanzmärkten, wie wir es in dieser Krise wieder einmal gesehen haben.

Warum haben trotzdem so viele Ökonomen nicht an sie geglaubt?

Wissenschaftler korrigieren sich nur ab und zu; sie können für lange Zeit falsch liegen. Ärzte glaubten einmal, dass es sinnvoll ist, Menschen Blut abzulassen, wenn sie krank waren. Sie waren davon jahrhundertelang überzeugt, und am Ende stellte sich heraus, dass sie es vollkommen ohne Grundlage waren. Im Gegenteil: Es ist sogar schädlich, Blut abzulassen, wenn jemand krank ist.

Gut, aber wie kamen Ihre Kollegen überhaupt erst zu ihrer Überzeugung?

Ich kann mir interne Gründe vorstellen. Wissenschaftler mögen Forschung, die sie selbst verherrlicht. Sie mögen keine Forschung, die Finanzanalysten verherrlicht. Deshalb entwickelten sie die Sichtweise, dass Analysten nichts wissen im Vergleich zum Markt. Wenn irgendeiner von ihnen reich war, dann musste es einfach das Glück des Dummen sein. Es gibt immer ein paar, die eine Folge von Glückstreffern landen und berühmt werden. Das war eine sehr feindliche Sicht auf diese Leute.

Und Sie haben eine sehr feindliche Sicht auf Ihre Kollegen.

Na ja, ich spekuliere nur. Vielleicht fühlen sich einige jetzt angegriffen. Aber trotzdem: Ich vermute, dass die Entscheidungen vieler Ökonomen verzerrt waren durch Wunschdenken.

Das kann doch nicht alles sein!

Nein. Ein Teil ist auch Physikneid. Menschen, die Ökonomen werden, neigen dazu, sich zu wünschen, sie wären Naturwissenschaftler. Sie wollen keine Psychologen sein oder Soziologen. Diese Wissenschaften finden sie weichlich. Hingegen bewundern sie die Physiker und versuchen, die Welt auf diese Art neu zu gestalten. Deshalb gibt es so viel Mathematik in der Ökonomie. Außerdem mögen Ökonomen keine Menschen. Deshalb mögen sie es auch nicht, wenn man sagt, dass die Wirtschaft von Menschen angetrieben wird. Es sind Informationen, die die Welt bewegen, behaupten sie – und es gibt diese riesige Verarbeitungsmaschine, den Markt, der die Informationen zusammenbringt.

Was hat das mit der Krise zu tun?

Diese Krise war ein menschliches Ereignis. Viele Menschen waren aufgeregt, es waren Gefühle im Spiel – und Gefühle gibt es in der Ökonomie so gut wie nicht. Wir waren aus dem Häuschen wegen des Aktienmarkts, des Immobilienmarkts, wegen neuer Chancen. Das änderte unser Denken. Man konnte sehen, dass das passiert, aber man konnte es nicht in Zahlen messen. Das war das Problem.

Warum ist das ein Problem?

Man kann nicht einfach ins Ökonomieseminar gehen und sagen: Ich glaube, wir haben eine große Blase auf dem Aktienmarkt, weil die Menschen verrückt nach Aktien sind. Das ist zu unpräzise. Die Experten haben statistische Modelle und Computer – und die Modelle zeigten eben, dass nichts falsch lief.

Kann man Blasen vielleicht gar nicht messen?

Doch, es gibt etwa Leute, die das Vertrauen im Markt zu messen versuchen, indem sie die Menschen befragen. Aber viele Ökonomen schauen herab auf solche Methoden. Es sind ja nur Umfragen, keine harten Fakten wie etwa Preise.

Harte Fakten erklären die Krise nicht?

Nicht allein, man braucht zusätzlich die Psychologie. Ein deutscher Psychologe hat vor vielen Jahren den Begriff der Einfühlung erfunden. Er bedeutet, dass mehrere Menschen das Gleiche fühlen. Das ist das, was in einer Blase passiert. Ein paar Menschen sind euphorisch, und auf einmal werden es ganz viele. Sie fühlen das Gleiche und handeln gleich – und diese Gefühle können sich über die ganze Welt verteilen. Das erklärt Teile der Makroökonomie.

Sind die Ökonomen nach dieser Krise bereit, solche Überlegungen in ihre Modelle zu integrieren?

Der Beruf des Ökonomen ist dabei, sich zu verändern. Verhaltensökonomie wird immer wichtiger …

… das Feld, das auch Ihr Spezialgebiet ist.

Ja, es ist immer noch eine Minderheit, die sich mit dem tatsächlichen Verhalten der Menschen beschäftigt, aber diese Minderheit wird bedeutender.

Die meisten Verhaltensökonomen haben diese Krise aber auch nicht vorhergesehen.

Samstag, 22. August 2009

Bernanke

NEW YORK – Federal Reserve Chairman Ben Bernanke said what investors wanted to hear, that the economy is indeed on the verge of recovery, and they responded with a rally that sent the major indexes to new highs for the year.

The Dow Jones industrials shot up 155 points Friday, closing above 9,500 for the first time since Nov. 4, and all the big indexes finished with gains of more than 1.5 percent. Meanwhile, Treasury prices tumbled, pushing yields sharply higher, as investors no longer felt they needed the safety of government debt.

The stock market's gains were broad, reaching across all industries, but the biggest jumps came from energy, industrial and material stocks as oil and commodities prices soared. Bank stocks also rose sharply.

Just nine days after the Fed declared the economy to be "leveling out" rather than contracting, Bernanke went further, saying, "the prospects for a return to growth in the near term appear good." Speaking at an annual Fed conference in Wyoming, Bernanke did warn that lending is not back to normal, and that the difficulty consumers and businesses are having obtaining loans will be a challenge. But his tone was the most optimistic it has been since the start of the financial crisis.

A bigger-than-expected jump in home sales also gave stocks a boost and helped send bonds lower. The National Association of Realtors said sales of existing homes rose 7.2 percent to a seasonally adjusted annual rate of 5.24 million in July, from a pace of 4.89 million in June.

It was the fourth straight monthly increase and the highest level of sales since August 2007. The rise in sales came amid a sharp decline in home prices.

The day's news ended a week of erratic trading on Wall Street. Investors have been struggling with concerns about consumer spending, but the combination of Bernanke's remarks and the home sales data pulled stocks out of the doldrums.

Mittwoch, 12. August 2009

Stock Relapse imminent

But while most people take the rise in stocks as a hopeful sign for the economy, some see evidence that the Fed has been financing a speculative mania that could end in another damaging rout.

Recent weeks have brought huge rallies in some of the lowest-quality stocks -- including firms such as AIG (AIG, Fortune 500), Fannie Mae (FNM, Fortune 500) and Freddie Mac (FRE, Fortune 500) that are being propped up by the government and are unlikely to return to health any time soon.

What's more, this year has brought an 80% surge in emerging market stocks, while the dollar has posted a 10% decline since March. A declining dollar and surging emerging markets were the hallmarks of the credit-fueled bull run earlier this decade.

"We have put the band back together on a lot of this," said Howard Simons, a strategist at Bianco Research in Chicago. "That couldn't have happened without liquidity."

Though liquidity is admittedly a nebulous concept, there's no question that central bankers around the globe have poured huge amounts of money into the markets to ease the financial crisis. Given free money, investors' appetite for risk shoots higher and they gobble up stocks.

That's good, except when the outlook for economic growth doesn't seem to support the higher stock values.

"Many observers are wondering whether the strong stock market rebound since mid-March is already a forerunner of the next recovery or simply driven by a reflux of liquidity into riskier asset markets," Deutsche Bank Research analyst Sebastian Becker wrote in a report last month.

OIl at 100 $ per barrel

On Monday, Bernstein Research boldly predicted that oil prices would surpass $100 per barrel in two years as part of what the research outfit called a "sustained commodity bull run." For now, the opposite is true for members of the Organization of Petroleum Exporting Countries. (OPEC).

Puts ?

Eine weitere Absicherungsvariante ist der Kauf von Verkaufsoptionen oder Puts. Sie können dann interessant werden, wenn die Volatilitäten zunehmen, sobald die Kurse fallen. Puts bieten gegen Zahlung einer Prämie das Recht, ein Wertpapier zu einem bestimmten Kurs - dem gewählten Ausübungspreis - zu verkaufen oder die Differenz zwischen aktuellem Kurs und Ausübungspreis einzustreichen.

Sie sind in diesem Sinne vergleichbar mit einer Versicherungspolice: Der Anleger erwirbt gegen die Zahlung einer Prämie ein Verkaufrecht - ohne Verpflichtungen einzugehen. Puts können entweder in Form von Optionsscheinen oder in standardisierter Form an Terminbörsen wie der Eurex, der Liffe oder der CBOE gekauft werden. Allerdings haben sie den Nachteil, rasch an Wert zu verlieren, sollten die Kurse nicht fallen und ginge die Volatilität zurück. In diesem Fall empfiehlt sich die rasche Auflösung der Position.

Das gilt auch für eine weitere Absicherungsmöglichkeit, „das Spiel“ mit Futures, Futures-ähnlichen Zertifikaten oder Hebelzertifikaten. Futures sind nichts anderes als standardisierte Terminkontrakte auf einen Index, eine Währung, Rohstoffe oder andere Werte und Güter. Der Anleger kann sie verkaufen, um von fallenden Kursen zu profitieren - ohne sein Wertpapierdepot auflösen zu müssen. Fällt der Markt tatsächlich, kann er am Terminmarkt das gewinnen, was seine Papiere an Wert einbüßen - zumindest dann, wenn er das richtige Verhältnis zwischen Terminkontrakt und Depot ausgetüftelt hat.

Montag, 3. August 2009

Roubini

Roubini hatte bereits am 23. Juli eine beginnende Erholung der Weltkonjunktur für das Spätjahr 2009 in Aussicht gestellt. Zugleich deutete er die Möglichkeit einer neuerlichen Rezession für Ende 2010 oder 2011 an, was Roubini mit der steigenden Staatsverschuldung, höheren Ölpreisen und einem mangelnden Arbeitsplatzwachstum begründete.

Im zweiten Quartal war die Wirtschaft in China, dem derzeit wichtigsten Motor der Weltkonjunktur, um 7,9 Prozent gewachsen. China hatte Mitte Juli Japan als zweitgrößten Aktienmarkt der Welt nach der Marktkapitalisierung abgelöst. Die Regierung in Peking hatte mit einem beispiellosen Konjunkturprogramm in Höhe von vier Milliarden Yuan sowohl die Kreditvergabe im Lande deutlich angeschoben wie auch die Preise für Versorgungsgüter und die Aktienkurse. China werde das selbst gesteckte Ziel eines Wirtschaftswachstums von acht Prozent im Gesamtjahr 2009 erreichen, sagte Roubini auf der Konferenz voraus.

Ölpreis top - Aluminium flop

Roubini stellte in Kalgoorlie daneben eine weitere Erholung so genannter Rohstoffwährungen in Aussicht. Dazu zählen neben dem australischen und neuseeländischen Dollar auch die Währungen von Südafrika und Kanada. In Erwartung besserer Daten aus dem Einzelhandel und vom Immobilienmarkt am Dienstag war der australische Dollar zuletzt auf den höchsten Stand seit knapp einem Jahr gestiegen.

Von seinem Optimismus nahm Roubini ausdrücklich die Preisentwicklung von Aluminium aus. Das Leichtmetall findet Verwendung in Getränkedosen oder Flugzeugteilen; sein Preis war im vergangenen Jahr mit der globalen Rezession um mehr als ein Drittel eingebrochen. Einer Nachfrageerholung stehe nun eine „gewaltige Überkapazität“ gegenüber, was die Preiserholung bei Aluminium gefährden könne, sagte er.

Hingegen werde der Ölpreis sich stärker als der Durchschnitt bei den Rohstoffen voran bewegen, sagte Roubini in einem Gespräch mit Bloomberg News am Rande der Konferenz. Es sei im kommenden Jahr mit einem Durchschnittspreis zwischen 70 und 75 Dollar je Barrel zu rechnen. Am Montag hatte der Ölpreis erstmals seit rund vier Wochen wieder die Marke von 70 Dollar überstiegen.