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Aktien kleiner Kapitalgesellschaften würden von höherer Inflation profitieren, sagt Doug Roberts von Channel Capital Research. In Zeiten negativer Realzinsen, in denen die Zinssätze - wie im Moment - unter der Preissteigerungsrate liegen, schneiden kleinere Unternehmen besser ab.
Lytel investiert einen kleinen Teil der Portfolios seiner Kunden direkt in eine der Hauptursachen der Inflation: Rohstoffe. Hierbei greift er auf börsengehandelte Fonds (ETFs) wie den PowerShares DB Commodity Index Tracking Fund oder den Vanguard Energy Fund zurück. Rurtherford warnt jedoch vor ETFs, die sich zu stark auf volatile Rohstoffe wie Öl und Gold konzentrieren. Bei der Investition in Rohstoffe rät er stattdessen zur Anlage in große und breit aufgestellte Bergbaugesellschaften wie BHP Billiton oder Rio Tinto.
Je nach Art der Anlage können Investoren die negativen Auswirkungen der Inflation auf ihre Portfolios mehr oder weniger stark begrenzen. Die Verbraucher, die für Benzin und Lebensmittel tiefer in die Tasche greifen müssen, haben dagegen weniger Alternativen. Amerikaner „in der unteren Hälfte des Wirtschaftsspektrums“ trifft es am härtesten, so Merrill. „Es scheint, als kämen diese Menschen nie zur Ruhe.“ Aus diesem Grund empfiehlt Merrill, einen Bogen um Einzelhandelsaktien zu machen. „Der Einzelhandel hat in den Vereinigten Staaten wirklich hart zu kämpfen“, so Merrill.
Für alle Menschen - aber auch für Unternehmen - in schlechter finanzieller Verfassung dürfte sich die Inflation als Geißel erweisen. „Für Menschen und Unternehmen an den Rändern werden härtere Zeiten anbrechen“, so Rutherford.
Das Problem der Ungewissheit
Eines der größten mit Inflation einhergehenden Probleme ist die Ungewissheit. Roberts zufolge haben die Rohstoffmärkte eine „Hyperinflation“ eingepreist, während an den Rentenmärkten nicht oder nur mit geringer Inflation gerechnet wird. „Einer von beiden muss nachgeben“, so Roberts. Aber welcher? „Das wissen wir erst im Nachhinein“ sagt Perkins.
Anleger sind erfolgreich, indem sie zukünftige Entwicklungen korrekt antizipieren. Die Inflation macht es jedoch deutlich schwerer, die künftige Richtung der Wirtschaft und der Märkte richtig einzuschätzen. Im besten Fall verhält sich die Inflation wie ein ungeladener - aber weitgehend harmloser - Partygast, der die anderen Gäste belästigt, aber nicht außer Kontrolle gerät und zum „Party Crasher“ wird.
Ben Steverman ist Reporter für den Business Week Investing Channel.
Sonntag, 29. Juni 2008
"Mais"-ige Aussichten
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